Hunderte Fische sterben an Sauerstoffmangel vor Mallorca

| | Mallorca |
Der Sauerstoffgehalt für Fische sollte über drei mg/l betragen.

Der Sauerstoffgehalt für Fische sollte über drei mg/l betragen.

Hunderte Fische sind in einem Kanal in Alcúdia im Norden von Mallorca an Sauerstoffmangel gestorben. Medienberichten zufolge handelte es sich um Sardinen, die diesen Mittwoch im Kanal, der an der Mündung S'Estany Gran ins Meer führt, verendet sind.

Nach Angaben des Stadtrates Martin Garcías ist das kein Einzelfall. Dieses Phänomen sei bereits mehrfach im Norden der Insel beobachtet worden. Grund für den Sauerstoffmangel im Wasser seien starke Winde, die den Sauerstoffgehalt beeinflussen, so Garcías. Außerdem sei Sand in den Kanal hineingeweht worden. Derzeit sind spezielle Maschinen im Einsatz, um das Wasser zu reinigen.

Der kritische Sauerstoffgehalt liegt bei drei Milligramm pro Liter. Fällt der Wert unter diese Grenze, ist das lebensgefährlich für die Fische. Ein Biologe hatte in dem Kanal in Alcúdia lediglich einen Wert zwischen 1,2 bis 1,6 gemessen. (cg)

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Walter Simon / Vor 1 Monat

Gehen die auch in die Corona-Statistik ein? Schließlich sind sie ja während der Pandemie gestorben.