Mutmaßlicher Mörder von Deutscher soll auf Mallorca 16 Jahre in Haft

| Mallorca |
In einer Wohnung in dieser Straße wurde das Verbrechen verübt.

In einer Wohnung in dieser Straße wurde das Verbrechen verübt.

Foto: Ultima Hora

Ein Mann, der im Jahr 2019 in Colònia de Sant Jordi im Südosten von Mallorca die Deutsche Veronika H. ermordet haben soll, muss nach dem Willen der Staatsanwaltschaft in Palma mit 16 Jahren Gefängnis rechnen. Dem Spanier Celestino R. wird vorgeworfen, die Tat am 22. September jenes Jahres gegen 6.30 Uhr mit einem Messer begangen haben, nachdem er einen Monat mit der Bundesbürgerin zusammengelebt hatte.

Der Angeklagte hatte eine längere Zeit in dem Ferienort als Obdachloser gelebt, bis er Veronika H. kennenlernte und von ihr in deren Wohnung in der Avinguda Primavera aufgenommen wurde. Die Frau lebte dort mit etwa zehn Katzen und einem Hund.

Die Staatsanwaltschaft fordert von Celestino R. zudem, die beiden Söhne von Veronika H. mit 100.000 Euro zu entschädigen. (it)

Kommentar

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wala / Vor 7 Monaten

Die Staatsanwaltschaft fordert von Celestino R. zudem, die beiden Söhne von Veronika H. mit 100.000 Euro zu entschädigen.

Wie soll der, als Obdachloser, 100.000 € als Entschädigung zahlen könne? Welch ein Schwachsinn so etwas von der Staatsanwaltschaft zu fordern.