Immer mehr junge Leute vor Essensausgabestellen auf Mallorca

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Schlange vor der Essensausgabestelle vor dem Kapuzinerkloster in Palma.

Schlange vor der Essensausgabestelle vor dem Kapuzinerkloster in Palma.

Foto: Ultima Hora

Immer mehr junge Leute halten sich in Palma de Mallorca vor Essensausgabestellen auf. Das teilten am Mittwoch übereinstimmend die Betreiber mehrerer solcher Einrichtungen mit. Auch die Zahl alleinerziehender Elternteile und die von Menschen, die erst vor kurzer Zeit ihre Arbeit verloren hatten, habe deutlich zugenommen.

Laut dem Sozialdezernat der Stadt nahm die Zahl der Familien, die Lebensmittelhilfen benötigen, von 3945 im Jahr 2019 auf fast 10.000 im Corona-Jahr 2020 zu. Die Summe der Hilfen stieg von 4.075.594 Millionen Euro auf mehr als zehn Millionen Euro. 35 Prozent der nun bedürftigen Personen hätten noch niemals zuvor Lebensmittelausgabestellen besucht.

Angesichts dieser Lage entschied die Stadt, mehr Lebensmittelkarten auszugeben: 600 im Wert von insgesamt 100.000 Euro würden vorbereitet. So soll zusätzlich etwa 400 Familien geholfen werden.

Die Corona-Krise und der damit verbundene Kollaps der balearischen Wirtschaft hat die Armut auf den Inseln in den vergangenen Monaten drastisch verschlimmert. (it)

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Hajo Hajo / Vor 4 Monaten

S-M@ Zitat = "Stelle ich mich in die Schlange und warte darauf, dass mich die Gesellschaft und Politik verpflegt oder nehme ich mein Schicksal selbst in die Hand. "

Was heisst denn das in der Coronazeit? "Schwarzarbeit?" es wird doch keiner offiziell dort eingestellt, wo sie vor Corona waren.

Majorcus@ wieder nix verstanden? Kein Wunder bei ihrem Mangel an Leseverständnis. Was die Kause war, ist für Sie ein Böhmisches Dorf. Studenten arbeiten auch oft als Kellner und haben es nicht gelernt. Da Sie ja nix studiert haben, können Sie das auch nicht wissen, wie man sich über Wasser hält.

DonQuixote / Vor 4 Monaten

@Majorcus : Hast Du dir den Artikel eigentlich genau durchgelesen? Dort steht "die reichsten 10 Prozent der Deutschen" und es werden genauso auf der ganzen Welt die reichste Minderheit in der Krise noch reicher geworden sein.

Majorcus / Vor 4 Monaten

@Jose: Weil es den Gastarbeitern ums Mittelmeer daheim besser gefällt und sie weder bereit sind Deutsch zu lernen noch zu reisen. Jeder, der örtlich und geistig (QUALIFIZIERUNG!) fexibel ist, bekommt in Deutschland Arbeit! Dumm ist eher Ihre Sichtweise ... @wala: Sie schließen von sich auf Andere? @DonQuixote: Möglich, dass die Deutschen mehr arbeiten, besser qualifiziert sind und mehr sparen? @Hajo Hajo: Wie viele derjenigen, die früher auf Majorca in Gastronomie und Hotellerie tätig waren, verfügen über eine fachqualifizierende Ausbildung?

Stefan Meier / Vor 4 Monaten

Mensch @Hajo man muss aber auch nicht alles simplifizieren. Es war doch wohl logisch, was mit den Beiträgen gemeint war. Stelle ich mich in die Schlange und warte darauf, dass mich die Gesellschaft und Politik verpflegt oder nehme ich mein Schicksal selbst in die Hand. Natürlich ist es auch in Deutschland im Moment etwas schwierig. Aber alleine, weil die Saison auf Malle nur bis Oktober geht, kann sich doch jeder ausrechnen, dass das Geldverdienen auf Malle mindestens noch 15 Monate schwierig sein wird und selbst danach ist es zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig. Da ist eben die Frage, ob man jetzt nicht die Insel verlassen sollte. Darum geht es. So schwierig ist das doch nicht.

Hajo Hajo / Vor 4 Monaten

Hinweis = Während Corona gibt es auch in DE ein Problem mit der Arbeit. Viele Firmen sind ZU ! Andere brauchen nur "Fachkräfte" für ganz bestimmte Arbeiten. Und wenn es z.B. 100.000 gibt die arbeitslos sind, dann sind es vor allem jene die keine gesuchten Fachräfte sind. Von der Gastronomie und Hotellerie mal abgesehen.

Also spart Euch irgendwelchen Unfug zu schreiben.

DonQuixote / Vor 4 Monaten

Dazu passt ja dieser Artikel hier:

https://www.welt.de/finanzen/article226320119/Immobilien-und-Aktien-Vermoegen-sind-2020-gewachsen.html

Wird leider nicht nur in Deutschland der Fall sein 😕

wala / Vor 4 Monaten

Majorcus, In Deutschland gibt es 100.000de offene Stellen !

Reduzieren Sie die Zahl mal, und suchen sich eine Arbeit. Aber von H4 können Sie ja gut leben!

Jose / Vor 4 Monaten

@Majorcus: 100000 'e offene Stellen in Deutschland????? Warum werden die dann nicht von den vielen Arbeitslosen bei euch besetzt?! Funktioniert die Vetternwirtschaft nicht mehr, oder sind zuviele der Arbeitslosen Menschen, wie du dich gerne ausdrückst, ungebildet oder unterqualifiziert....?! Mal wieder einer deiner dummen Kommentare!

Bauzko / Vor 4 Monaten

@chrissi, die die helfen ( unsere Familie gehört übrigens auch dazu) bleiben eh im Hintergrund und die erkennt mann nicht liebe Chrissi... ABER diese typischen unbeliebten Stefan Meier Burkard Majorcus Deutschen die nur wichtig labern und sonst nichts leisten die werden hier von allen gehasst....BRAVO Barbara richtig erkannt

Chrissi / Vor 4 Monaten

@Don Miguel, richtig, viele Kolumbianer die sich erst gar nicht anmelden konnten während des lockdows und somit erst gar nicht erfasst sind. @Barbara zum Glück erkennst du Deutsche. Was ich an dieser Aussage traurig finde, das Du anscheinend nichts mit bekommst was Deutsche derzeit für die Inselbewohner tun. Tonnenweise Lebensmittel und Güter auf die Insel bringen lassen, als würde Mallorca die einzigste Insel sein, deren Bevölkerung hungern muss, deshalb weil Regierung und Staat dafür nicht da gegen steuern und Hilfsfonds für die Ärmsten einrichten. Man wirft Gelder zur Verschönerung raus, anstatt es den Bürgern zu kommen zu lassen. Überall wird um Spenden gebettelt, aber wie schnell wird vergessen , wer geholfen hat.... die Deutschen die man schon auf der Strasse erkennt, solche Aussagen sind beschämend .Respektlos und unverschämt.