Sahara-Sand und Schlammregen erreichen Mallorca

| Mallorca |
So sieht ein Auto aus, nachdem es mit Schlammregen eingedeckt wurde.

So sieht ein Auto aus, nachdem es mit Schlammregen eingedeckt wurde.

Foto: Ultima Hora

Sand aus der Sahara-Wüste hat am Sonntag den Himmel über Mallorca verdunkelt. Bei Temperaturen über 20 Grad war die Sonne stundenlang nur als milchige Scheibe zu sehen. Am Montag fiel der aus dem Süden übers Mittelmeer herangetragene Sand als schlammiger Regen vom Himmel.

Nach diesem bräunlichen Niederschlag wurde im Verlauf des Montags wieder mit Sonne gerechnet. Das Quecksilber stieg auf 17 Grad, für Dienstag werden wieder 20 Grad prognostiziert. Bei zeitweise böigem Wind bleiben die für die Jahreszeit ungewöhnlich hohen Werte der Insel die ganze Woche über erhalten.

Wenn Sahara-Sand Mallorca oder andere teile Spaniens erreicht, so spricht man von einer "Calima"-Wetterlage. Bereits vor einigen Tagen hatte Saharasand unter anderem für Flugausfälle auf den Kanarischen Inseln gesorgt. (it)

Kommentar

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich registrieren lassen und eingeloggt sein.

* Pflichtfelder

Hajo Hajo / Vor 9 Monaten

So betrachtet war die Revolution in Libyen und Ermordung Gaddafis im Nachhinein eine Umweltkatastrophe. Denn mit ihm ging auch das geplante "Great Man River Projekt" im Wüstensand unter. Wäre es zustande gekommen, wäre Libyen der 1.grüner Wüstenstaat geworden. Denn Gaddafi wollte ja die Wüste praktsch in einem "Terraforming-Projekt" umwandeln. Libyen besitzt die größten unteridischen fossilen Wasserreserven in der Welt und bisher tun die beiden Revolutionsregierungen nichts damit. Sie streiten nur um die Macht und Erdöl.

Hajo Hajo / Vor 9 Monaten

Also, dieses Phänomen gibt es schon seit Jahrhunderten. Und es reicht bis Europa. Schon mehrfach reichet es auch bis Süddeutschland.

Besonders China leidet schon viele Jahr unter den Staubstürmen aus der Taklamakan. Sie klagen nicht, sondern tun was.. Habe eine Doku gesehen wie sie versuchen den Sand zu begrünen und das mit Erfolg. Die sind ganz schön raffiniert dabei und machen es wie die Niederländer und Friesen, die ihre Deiche mit "endemischen, klimarealen Pflanzen" begrünen um sie zu stabilisieren. Einfach toll, statt herum zu jammmern und zu diskutieren.

Andererseits schreitet die sogenannte "Desertifikation" in den angrenzenden Gebieten von Wüsten immer weiter fort auf der Welt. Ursache Abholzung und Agrarwirtschaft infolge von benötigen Lebensraum entsprechend der unkontrolierten Übervölkerung.

Schlimmstes Beispiel ist das Sahel. Die Einheimischen leben von Ihren riesen Viehherden und sind nicht bereit dieses Leben auf zu geben und ansässig zu werden. Die Herden vernichten jeden Bewuchs einschliesslich der Wurzeln. Wer von den Umweltfreakts war jemals dort und hat versucht etwas zu LERNEN? Geschweige mit den Nomaden zu sprechen? Das THW ist oft vor Ort und bohrt neue Brunnen.

Das Sahel, Burkina Faso, reicht von Mali bis in den Sudan. Eine riesen Entfernung. Es herrscht zu allem Überfluss auch noch Krieg vom Westen bis in den Osten., quer durch Afrika. Unvorstellbare Grössenordnung.

Pedro / Vor 9 Monaten

@ andi, es ist bis heute nicht das Gegenteil erwiesen, nach den Azoren hört die Welt auf, wer sagt ihnen das wenn Sie 12 std. im Flugzeug sitzen nicht kurz hinter dem Startpunkt wieder ankommen . ? Es kann eine Verschwörung sein an die wir glauben, Die Welt ist bei weitem nicht so gross wie wir glauben, nur der Pilot entscheidet wo wir starten und landen, Sahara Staub und Sturm ist nur eine Ausrede unserer Politik und der Medien für Ereignisse die man sich nicht erklären kann, warum ist der Sahara staub nur 1-2 mal pro Jahr und nicht durchgängig .?

M. / Vor 9 Monaten

@Cubay: Der Brand Majorcus ist auch mit "M." abgekürzt bei eindeutig genug - reine Zeitersparnis, vielleicht kann man den Punkt noch einsparen ;-) @andi: Unklar, ob das Weltbild von Pedro nicht noch vor der Scheibe liegt ...

andi / Vor 9 Monaten

@Pedro ...und die Erde ist eine Scheibe..,klar.

Pedro / Vor 9 Monaten

das liegt nur an Corona , wären mehr Flugzeuge am Himmel, würde das die Luft besser verteilen und den Dreck verblasen. Zurück in die Sahara wo er herkommt

Steven / Vor 9 Monaten

Sehr gut, dann sieht man doch die Natur lebt noch. @M. Ist es Dir zu peinlich unter Majorcus weiter zu schreiben?

Cubay / Vor 9 Monaten

Die milchige Scheibe hängt jetzt gerade bei mir überm Ort. Ist offensichtlich zügig vorangekommen.Alles verstaubt.@Majorcus berichten Sie jetzt undercover?

andi / Vor 9 Monaten

@Schäfflertanz Alles Gute kommt von oben. Gelle?

M. / Vor 9 Monaten

Der geistige Schlammregen von Schäfflertanz hier seit Monaten symbolisiert hervorragend seinen Horizont. "Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont." Konrad Adenauer