Stadtverwaltung von Palma will neue Lizenz für Kult-Imbissbude "Alaska"

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Spanien pur: die Imbissbude "Alaska".

Spanien pur: die Imbissbude "Alaska".

Foto: Ultima Hora

Die Stadtverwaltung von Palma de Mallorca denkt angestrengter denn je über die Zukunft der über die Inselgrenzen hinaus bekannten Imbissbude "Alaska" nach. Im Rahmen einer geplanten Neugestaltung der Plaça del Mercat wolle man auch eine neue Lizenz vergeben, sagte der zuständige Dezernent Alberto Jarabo. Das bedeute allerdings nicht, dass das Lokal zu einem Edel-Etablissement mit Michelin-Stern aufgewertet werde.

Die Lizenz des aktuellen Betreibers war bereits im Jahr 2007 ausgelaufen, er durfte jedoch mit dem Segen der Stadt weitermachen. Dies stieß bei Oppositionsparteien auf Widerstand. Die Volkspartei und die Partei Ciudadanos argumentierten, dass man mit so einer Haltung auch das Geistereinkaufszentrum unterhalb der Plaça Major einfach hätte weiterführen können.

Die Bude "Alaska" befindet sich bereits seit Jahrzehnten auf dem Platz. Sie ruft die spanische Imbisskultur der 60er- und 70er-Jahre in Erinnerung und ist auch bei deutschen Urlaubern sehr beliebt. (it)

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Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Was gibt es da zu meckern? Wie dämlich ist der Betreiber wenn er schon geduldet wird in dieser Zeit sich um die Verlängerung der Lizenz zu bemühen? Jede Genehmigung läuft irgendwann aus. Dass ist doch ganz normal und auch in DE hat man sich darum zu kümmern. Es ist auch ein Pachtvertrag öffentlichen Grundes und zu bezahlen. .

Diese Verhaltendweise ist auf Mallorca nornmal und wird immer wieder praktiziert. Man macht was und hofft drauf, dass es keiner merkt. Schleichend Terrassen vergrößern, Tische und Stühle auf den Gehweg stellen, eine Bude aufstellen, usw. Und wenn die Kommune es merkt, , dann macht man auf Gewohnheitsrecht. Immer wieder die gleiche Leier auch mit den illegalen Chiringuitos. Der schlimmste Fall war der mit dem Lokal am Stadtstrand neben dem Hafen von Portixol, das einem Hotelbesitzer aus Ischgl gehörte und nach Kündigung der Hafenbehörde weder die Pacht zahlte noch das Lokal räumen wollte.

Mario / Vor 1 Monat

...muss denn dauernd alles umgestaltet werden? kann man nicht einfach mal ein paar Dinge, die schon seit Jahrzehnten bestehen, einfach so lassen wie sie sind?...echte Patina kann man nicht erzeugen...das kann nur die Zeit.

cashman1 / Vor 1 Monat

Warum verliert eine seit Jahrzehnten bei Einheimischen und Touristen beliebte Imbissbude in 2007 plötzlich die Lizenz? Allmachtphantasien politischer Provinzfürsten oder das balearische Schmiermittel €? Ein Schalk wer Böses denkt. Vgl. fehlende Lizenzen für Strandbudenbetreiber Cala Torta, esTrenc usw oder fehlende Lizenzen für Sonnenschirm und Strandliegenvermieter plötzlich nicht mehr gültige Baugenehmigungen usw.

Freiheit / Vor 1 Monat

14 Jahre ohne Lizenz betrieben. Sowas geht auch nur hier. Natürlich nur wenn man Spanier ist und die richtigen Leute kennt...

Bleibt / Vor 1 Monat

Genau so lassen. :-) Tradition erhalten!

Michel / Vor 1 Monat

Beim derzeitigen Urlauberboom auf der Insel kann man jedem Interessenten nur raten, beim Bieten unbedingt ans Maximum zu gehen, die Investition amortisiert sich schon im nächsten halben Jahr.

Stefan Meier / Vor 1 Monat

Was auf Malle alles Kult ist. In meiner Jugend war ich immer an der Würstchenbude auf der Mönckebergstraße. War Mittags immer die Hölle los. Aber niemand wäre auf die Idee gekommen die Bude als Kult zu bezeichnen.