TV-Tipp: Armes Mallorca

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Nur wenige auf Mallorca haben so gut Lachen wie diese Frau.

Nur wenige auf Mallorca haben so gut Lachen wie diese Frau.

Foto: Arte

Auf Mallorca nimmt eine soziale Katastrophe ihren Lauf. Wegen der Corona-Krise ist der Tourismus eingebrochen und damit auch die Haupteinnahmequelle vieler Familien. Armut, lange Schlangen vor Essenausgaben und Obdachlosigkeit sind die Folge. Ascen Maestre hat die Hilfsorganisation „SOS Mamás” gegründet und versucht zu helfen.

Die Leute haben wegen der Corona-Krise kaum noch Einkünfte, das Arbeitslosengeld läuft vielfach aus oder es gibt keinen Anspruch. Festangestellte Saisonkräfte konnten im Corona-Sommer kaum Rücklagen bilden, da sie oft in Kurzarbeit waren. Noch dramatischer ist die Situation bei jenen, die keine Festanstellung hatten.

Aus der Reportagereihe „Re:” zeigt Arte am Montag, 8. März, ab 19.40 Uhr die neue Folge „Arm auf Mallorca. Urlaubsinsel in Corona-Not”.

Wer helfen möchte findet hier eine Liste der Hilfsorganisationen auf Mallorca.

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Kommentar

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Okamar / Vor 8 Monaten

Die Welt hungert, das Problem ist nicht nur auf Mallorca präsent. Schlimm ist, das Staat und Politik finanzielle Hilfen versprechen und diese aber nicht halten und bezahlen. Diese Frau und viele andere, die sich dem Helfen für ihre Mitmenschen entscheiden denke ich, sind glückliche, zufriedene Menschen, weil ihnen das was sie machen Zufriedenheit beschert. Jeder könnte einen kleinen Teil beitragen, wie oft kauft man ein und hat mehr im Einkaufswagen als geplant. Man kann den Menschen nur wünschen, das sie alle wieder Arbeit bekommen und ein normales Leben führen können. Ein Sozialfond für unverschuldete in Not geratene Menschen sollte ein MUSS sein, wenn man bedenkt das in den vergangenen Jahren Millionen, wenn nicht Milliarden mit Touristen verdient wurde. Den Helfern meinen grössten Respekt, schön das es EUCH alle gibt.

Erwin Staudinger / Vor 8 Monaten

In erster Linie wäre in existenzbedrohenden Situationen der SOZIAL-Staat in unbürokratischer Weise gefordert, für in unverschuldete Notlage geratene Menschen/Familien rasch Abhilfe oder zumindest zielorientierte Verbesserungen zu sorgen. Es darf oder kann nicht sein, dass bei derartigen Problemen die öffentliche Hand verspätet oder gar nicht reagiert. In empathischer Weise sollte die Gesellschaft ebenfalls seinen Teil dazu beitragen, diese untragbaren Zustände deutlich zu reduzieren. Beispielsweise durch eine Spende an div. Hilfsorganisationen oder persönliches Engagement im Rahmen realisierbarer Möglichkeiten. Auch Touristen wie eine Vielzahl an Residenten, welche insbesondere die Vorteile dieses "Mittelmeer - Paradieses" kennen und schätzen gelernt haben, könnten durch einen angemessenen Beitrag die spezielle Verbundenheit mit der Insel und der nunmehr teils notleidenden Bevölkerung eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Don Miguel / Vor 8 Monaten

@Mela: Grob fehlerhaft, Ihr Kommentar. Natürlich gibt es in Spanien Kindergeld, jedoch nur für Bedürftige, d.h. bis zu einem Jahreseinkommen von knapp über € 9000,-. Dafür gibt es in Spanien ein sogenanntes einmaliges „Geburtsgeld“ von € 2500,- pro Kind, für Alleinerziehende € 3500,-. Und Kleidergeld ist in Deutschland in der Regel ein einmaliger Zuschuss, z. B. für die Erstausstattung. Ansonsten müssen Sie ihre Klamotten vom ALG 2-Satz finanzieren.

Mr Mallorca / Vor 8 Monaten

Wenn es einigen Kommentatoren nach geht, dann muss sich die Bevölkerung auf der Insel wohl daran gewöhnen. Die Folgen sind für weite Teile der Bevölkerung mehr als dramatisch wenn der Tourismus dauerhaft zum Erliegen kommt. Dafür gibt es dann eine heile Welt, oder eben auch nicht.... Darüber sollte sich der ein oder andere mal Gedanken machen bevor er sich dem Klimawahn ergibt... Und hört mir auf mit Ackerbau und Viehzucht oder sonstigen Jobs die es irgendwo auf diesem Planeten gibt, das hilft den Menschen hier überhaupt nichts!

Hans Georg Ziegler / Vor 8 Monaten

Das Problem bei allem ist immer: Beantragen kann man viel, das Geld muss erst einmal erwirtschaftet werden. Auch in Deutschland wächst das Geld nicht auf den Bäumen. Ich stehe jeden Morgen um fünf auf, um arbeiten zu gehen. Da sind auf Mallorca die Straßen noch leer. So einfach ist das mit dem Geld - beantragen. Wenn man liest, dass man auf Mallorca lieber Häuser besetzt, als arbeiten zu gehen, wird das nichts.

andi / Vor 8 Monaten

Eine sehr traurige aber aufschlussreiche Reportage.

Joki / Vor 8 Monaten

Erschütternd wie in einem Urlaubsgebiet in dem Milliarden gescheffelt werden kein Notgroschen für die Menschen angelegt wurde. Wie wäre es mit einem Notfond in den jeder Tourist einen Euro am Tag einzahlt? Ich würde das gerne machen. Touristensteuer geht ja auch. Es gibt sicher auch einen großen Anteil Touristen die gerne spenden würden. Wo sind die Kontaktdaten für Geld- und Sachspenden im Artikel?

Schiebt die Info bitte nach.

Cali / Vor 8 Monaten

Hut ab vor Ascen Maestre!!! Meine tiefe Verachtung unter anderem vor Banken, Wegelagerer unserer Zeit, pfui

M. / Vor 8 Monaten

@Mela: Sie meinen, so wie in 97 % aller Länder weltweit?

Franz Josef Stein / Vor 8 Monaten

ja das ist für die Menschen die in Mallorca leben sicher schwierig ..aber darum wollen ja alle nach Deutschland egal woher da gibt's es viel für alle ob berechtigt in Not oder die schlauen die das System ausnutzen...aber auch das muss irgendeiner bezahlen . Hier in Spanien ist das eben nicht so sozial