Das sind die aktuellen Coronazahlen auf Mallorca – 6.4.

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Die Coronakurve vom Dienstag, 6. April.

Die Coronakurve vom Dienstag, 6. April.

Foto: CAIB

Neuinfektionen, Todesfälle und Gesamtzahl der Ansteckungen:

Die Regionalregierung von Mallorca und den Nachbarinseln hat am Dienstag, 6. April, für die vergangenen 24 Stunden 31 Neuansteckungen mit Corona nach Madrid gemeldet (Samstag: 37). Kein weiterer Todesfall ist zu beklagen. Die Gesamtzahl der Corona-Toten auf den Balearen beträgt seit Ausbruch der Pandemie damit 779.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich auf den Balearen insgesamt 57.767 Menschen infiziert (Vortag: 57.736).

Die Corona-Ampel, erstellt vom balearischen Wirtschaftszirkel unter Einbeziehung aller offiziellen Daten, zeigte die Auslastung der Intensivbetten in den Krankenhäusern der Inseln am Dienstag mit 10 Prozent an (Vortag: 10 Prozent). Die Ampel stand darum auf Grün.

Die allgemeine Lage im balearischen Gesundheitswesen wurde gleichwohl als "exzellent" bezeichnet, die Corona-Ampel stand auf Grün.

In den Krankenhäusern der Balearen befanden sich am Dienstag 51 Corona-Patienten (Vortag: 50). Davon werden 19 auf den Intensivstationen betreut (Vortag: 18). Die Höchstzahl der dritten Welle hatte am 4. Februar 140 Intensivpatienten betragen.

Zum Hintergrund: Die Inseln verfügen über etwa 1000 Betten für Corona-Kranke und 200 Intensivbetten. Viele Personen, die momentan in Krankenhäusern liegen, befinden sich dort, weil sie zu Hause nicht isoliert werden können. Im vergangenen Jahr hatte die Höchstzahl aller Krankenhauseinlieferungen auf dem Höhepunkt der Corona-Krise am 4. April 2020 exakt 592 betragen.

Positivitätsrate:

Die sogenannte Positivitätsrate, das heißt der Prozentsatz der positiven Tests im Vergleich zu allen PCR-Tests, betrug nach Angaben des balearischen Gesundheitsministeriums 1,15 Prozent (Montag: 0,98 Prozent). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass dieser Indikator mindestens unter 5 Prozent bleiben sollte.

Auf sieben Tage hochgerechnet lag dieser Wert am Dienstag bei 1,2 (Vortag: 1,3). Die Corona-Ampel stand auf Grün.

Impfbilanz:

Seit dem 27. Dezember werden in Spanien Menschen geimpft. Bis Montag wurden auf den Balearen 112.680 Pfizer/Biontech-Dosen übergeben. Hinzu kommen 18.000 Moderna- und 52.700 Astrazeneca-Dosen. Verabreicht wurden bis Dienstag 177.143 Dosen, 49.613 Menschen wurden bereits zweifach geimpft. Spanienweit wurden bis Montag 8.743.694 Dosen gespritzt, 2.852.806 Personen sind schon komplett geimpft.

Die Corona-Ampel bezifferte die geimpfte Bevölkerung auf den Balearen am Dienstag auf 4,2 Prozent. Sie stand deswegen auf Rot.

7-Tage und 14-Tage-Inzidenz:

Die spanische Zentralregierung gab die Sieben-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner für die Inseln am Montag mit 25,69 (Samstag: 33,29) an. Die 14-Tage-Inzidenz lag bei 65,55 (Samstag: 63,59).

Spanienweit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 77,33 (Samstag: 69,64). Die 14-Tage-Inzidenz wurde mit 163,37 (Samstag: 151,79) angegeben.

Zum Vergleich: In Deutschland lag die 7-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 123 (Vortag: 128).

Hintergrund: Das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) legt für die Ausweisung von Corona-Risikogebieten eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner als Obergrenze fest. Dieser Wert wurde auf den Balearen seit Februar unterschritten. Seit dem 14. März 2021 gilt Mallorca aus deutscher Sicht nicht mehr als Risikogebiet.

Seit Februar wird in Deutschland für Lockerungen und Öffnungen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner als Obergrenze angepeilt. Auf diesen Zielwert hatten sich die Politiker in den Bund-Länder-Gesprächen vom 10. Februar 2021 festgelegt.

Die europäische Seuchenschutzbehörde ECDC wiederum empfiehlt bei einem 14-Tage Wert von 60 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern die Einleitung von Maßnahmen. Bei 250 Fällen seien sogar drastische Schritte zu ergreifen.

Das spanische Gesundheitsministerium hatte Anfang Oktober beschlossen, dass in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern strenge Maßnahmen ergriffen werden müssen, wenn die 14-Tage-Inzidenz über 500 Fälle steigt.

Corona-Infektionsrate:

Nach Berechnungen des Wirtschaftskreises "Círculo de Economía de Mallorca" betrug die Infektionsrate am Dienstag 1,04 (Samstag 1,05). Die Corona-Ampel steht auf Gelb.

Die Infektionsrate ist ein Trendindikator, der die Anzahl der Personen schätzt, die jeweils von einer infizierten Person angesteckt werden. Ist die Infektionsrate größer als 1, breitet sich das Virus in der Region aus. Der Wert dieses Indikators kann von Tag zu Tag stark variieren und reagiert auch empfindlich auf wochenendbedingte Schwankungen.

Die Corona-Ampel wird täglich aus den Daten des balearischen und des spanischen Gesundheitsministeriums berechnet. Sie zeigt in den Farben Rot, Gelb und Grün die Infektionslage auf den Balearen an. Hier gelangen Sie zur Corona-Ampel

Weitere Daten zur Coronalage auf Mallorca und den Nachbarinseln:

Als genesen gelten balearenweit am Dienstag 31 zusätzliche Personen (Vortag: 76). Davon wurde 2 aus dem Krankenhaus entlassen (Vortag: 6).

Die Zahl der erfolgten PCR-Tests betrug 2695 (Montag: 3775) Seit Beginn der Corona-Krise wurden auf den Balearen insgesamt 1.179.889 Tests gezählt.

Die Zahl der Patienten, die auf Mallorca mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden, lag bei 36 (Vortag: 34) Auf den Intensivstationen befinden sich derzeit 13 Patienten (Vortag: 13). Insgesamt 736 (Vortag: 738) Personen werden in häuslicher Quarantäne versorgt.

In den Seniorenheimen auf den Balearen sieht die Lage wie folgt aus: Insgesamt zählten 0 Bewohner (Vortag: 0) der Residenzen zu den "aktiven" Corona-Fällen, von ihnen müssen 0 (Vortag: 0) im Krankenhaus behandelt werden. Seit Beginn der Pandemie starben auf den Balearen 259 Senioren, die in Altersheimen untergebracht waren, mit einer Corona-Infektion.

Unter dem Gesundheitspersonal auf den Inseln gibt es derzeit 10 aktive Fälle (Vortag: 10), 48 Mitarbeiter (Vortag: 52) im Gesundheitssektor stehen unter Beobachtung, da sie engen Kontakt zu Infizierten gehabt haben.

Kommentar

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M / Vor 6 Tage

@Son Vidarius: Auch wenn Sie wissenschaftliche Ergebnisse nur schwer verstehen können - lesen Sie einfach nur: www.divi.de/register/divi-prognosemodell Intensiv-Patienten sind die Toten von morgen! Der EU-Klimanotstand ist offiziell. UNIte behind the science! Mein Bedauern für Ihre schlechte körperiche Verfassung! Nur noch kleine Spaziergänge auf totem rasen möglich ...

Son Vidarius / Vor 6 Tage

@Majorcus, es ist schon offensichtlich, dass Sie langsam Angst bekommen, dass Ihr eigenes Grippe-Paniker-Fundament langsam in sich zusammenstürzt. Was haben Sie dann noch in Ihrer Borniertheit und seligen Einsamkeit? Maximal noch das schwedische Zopf-Gör und ihre Klima-„Krise“. Wenn man gar nicht mehr testen würde? Was hätten wir dann? Genau dasselbe wie die letzten Jahrzehnte. Saisonal bedingt erkranken und versterben Menschen hohen Alters an den Folgen respiratorischer Erkrankungen. Wird immer so sein. VG aus Son Vida. Der Champagner Ost kalt, die Golfrunde heute vormittag war die beste der aktuellen Saison. Lebbe ist schön 👍🥂

M / Vor 7 Tage

@Heinrich: Naturwissenschaftlich ist das vorübergehende Einbrechen den Inzidenzen sowohl Weihnachten 2020 als auch Ostern 2021 beobachtbar - vergeleichen Sie einfach selbst die Zahlen - und berücksichtigen Sie bitte auch die steil ansteigenden Belegungen der Intesivstationen z.B. in Frankreich oder Deutschland. Wöchentlich werden es über 10 % mehr! Abgeschwächt ist das Phänomen "weniger testen, weniger melden" auch jedes Wochenende beobachtbar. Gespannt auf Ihre begründete Erwiderung ;-) @Jupiter: Ihre Sichtweise gleicht der des Homo neanderthalensis. Sie wussten nichts von "Wissenschaft", daher mussten Sie "glauben". Religionen haben daraus ein sehr erträgliches Geschäft gemacht. "die meisten von ihnen starben sogar schon im Alter zwischen 20 und 30 Jahren" Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Neandertaler "Bereits Thales forderte, dass Wissenschaft beweisbar, nachprüfbar bzw. in ihren Ergebnissen wiederholbar und zweckfrei sei." Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaft#Geschichte

Jupiter / Vor 7 Tage

Die Corona Gläubigen erkennen so langsam, dass ihre Panikmodell in sich zusammenfällt. Fakten und Zahlen passen nicht in ihre kleine Angst- und Besserwisserwelt.

Heinrich / Vor 7 Tage

Je kleiner das Hirn, desto größer der Bödsinn den manche schreiben.....

M / Vor 7 Tage

Weniger testen & weniger melden - so gehen in ganz Europa die Zahlen nach unten - in D wie auf Malle!