Juristische Schlappe für den Mega-Park an der Playa de Palma

| Mallorca |
Das Archivfoto von 2018 zeigt die strittigen neuen Außenbauten des Mega-Parks.

Das Archivfoto von 2018 zeigt die strittigen neuen Außenbauten des Mega-Parks.

Foto: Archiv Ultima Hora

Der Mega-Park befindet sich seit 2018 in einem Rechtstreit mit der Stadt Palma. Hintergrund sind Lizenzen und eine Erweiterung des gastronomischen Betriebs im Außenbereich. Damals hatte der gegenwärtig coronabedingt geschlossene Tanztempel die neu geschaffenen Anbauten wieder schließen müssen.

Die Cursach-Gruppe hatte seinerzeit gegen die Vorgaben der Stadt geklagt. Jetzt hat ein Gericht die Ablehnung des nachgereichten Bauantrags durch die Stadt erneut bestätigt. Das Urteil ist jedoch nicht rechtskräftig, der Konzern kann noch vor den obersten spanischen Gerichtshof ziehen, berichtete die spanische Tageszeitung Ultima Hora am Freitag.

Im Rahmen der Ermittlungen gegen den Konzernchef Bartolome Cursach wegen mutmaßlicher Korruption hatten die Behörden 2017 und 2018 auch die Lizenzen für dessen Discotheken- und Sportbetriebe unter die Lupe genommen sowie zahlreiche Auflagen erlassen.

So hatten das Tito's in Palma und das BCM in Magaluf zeitweise schließen müssen (wie derzeit ohnehin aufgrund der Pandemie). Die Sportstätte Mega-Sport musste ebenfalls umgebaut werden, um ihre Betriebsgenehmigung wiederzuerlangen. Dort sind die Freizeitsportler mittlerweile unter Einhaltung der Corona-Regeln bereits wieder aktiv.

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Wird an der Playa de Palma künftig wieder gefeiert?

Kommentar

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Hans Georg Ziegler / Vor 4 Monaten

M. Ja, in Deutschland sucht man 10000 Menschen für den Pflegedienst. Nur mit dem Unterschied, gut ausgebildet, arbeitswillig auch in der Nacht und an Sonn - und Feiertagen, deutsche Sprache usw. Dann fangen Sie mal langsam an zu vermitteln. Sie schreiben hier nur dumme Kommentare. Über die Arbeitsmoral von Südländern brauche ich von Ihnen keine Nachhilfe. Meine Frau und ich besitzen in Kroatien ein Haus. Es ist uns leider nicht möglich, gegen gute Bezahlung Einheimische zu finden, die das Haus in unserer Abwesenheit betreuen, ups. ich meine auch etwas im Garten arbeiten usw.

k. / Vor 5 Monaten

@ M Ja, dort gehen nicht nur mittellose Jugendliche ein und aus. Sie wären überrascht wer dort alles "auswerts asozial" im Urlaub mal Dampf ablässt und nur deshalb ohne Anzug aus dem Haus geht. Ihre Partygänger sind ein breiter Schnitt durch die Gesellschaft, alles ganz normale Menschen. Wenn sie oberflächlich nur auf die Klamotten schauen sind das alles blöde Sauftouristen. Das ist ja der Sinn der Sache. Hören sie besser auf Menschen in Schubladen zu stecken, sie liegen dabei zu oft falsch und würden sich wundern wer dort alles schon am Tisch gestanden hat und vor allem wieviel Menschen davon leben. Ich maße mir nicht an den Menschen vorzuschreiben wie Sie ihren Urlaub verbringen sollen.

Hans Georg Ziegler / Vor 5 Monaten

M. Was wollen Sie mir damit sagen? Sollen jetzt 10.000 Kellnerinnen und Kellner ohne Pflegeausbildung nach Deutschland. Bevor Sie schreiben, sollte das Gehirn eingeschaltet werden. Die Menschen auf Mallorca, die hiervon betroffen sind, haben doch teilweise keine qualifizierten Ausbildungen. Sie glauben auch, man kann mal eben 10.000 Arbeitssuchende kurz importieren.

Kai / Vor 5 Monaten

Kulturgüter sind Teil des kulturellen Erbes der Menschheit und verbunden mit vielfältigem gesammelten Wissen, Erfahrungen, Praktiken, Lebensformen und kultureller und heimatlich-naturräumlicher Identität. Der Megapark / die Megaarena zeigt wie kaum ein anderes Gebäude die Entwicklung des Tourismus für die breite Masse. Die Freiheit der Menschen unabhängig von Alter und Status ausgelassen feiern zu können, in einer Zeit als dies noch möglich war. Es polariesiert noch heute. Weiterhin zeigt es wie freizügig um die Jahrhundertwende mit Baurecht umgegangen wurde wenn nur genügen Schmiergelder gezahlt wurden. Es ist somit bis heute ein Spiegelbild der Mallocas touristischer Entwicklung. Die UNESCO setzt sich eben wegen solcher Gebäude für den Schutz von Kulturgütern ein. Wer dies zerstört steht auf einer Stufe mit den Talliban in den assyrischen Ruinen.

Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

Meinung = Klar festzustellen ist hingegen, solange ich auf der Insel bin existiert die "Mega-Arena" ( Der Park ist einige Meter weiter). Habe auch erlebt wie das Gebäude den Britischen historischen Bauten nachgebaut wurde. Architektonisch ein sehr gelungenes Gebäude. Die Glasfenster sind einmalig. - Komisch ist, dass erst jetzt großer Zirkus um das Gebäude gemacht wird , und nicht all die Jahre vorher und man aber die Steuern einkassierte und schön geschwiegen hat.

Mir ist klar was jetzt passiert? Cursach wurde abgeurteilt und sein Vermögen wollen Heuschrecken abwickeln oder sich unter den Nagel reissen. Das Grundstück ist zig Millionen wert, da loht sogar ein Abriss. Da zieht man alle Register um das quase mit öffentlicher und politischer Meinungsmache hin zu kriegen. Den Linken Helfershelfern im Rathaus kommt das gerade recht. Die hätten besser den Fiskus fragen sollen, wer die fehlenden Steuern ausgleicht? Der Qualitätstourismus jedenfalls nicht, denn der gibt sein Geld in den Emiraten oder Marbella oder Kalifornien aus. Und eines können sie gar nicht leiden, Multas hinterm Wischer ihres Porsche, Bentley oder Ferrarie.

Hajo Hajo / Vor 5 Monaten

Dumpfschwätzer schrieb Zitat = "@Hajo Hajo: Sie halten Bauen ohne genehmigten Bauplan sowie Betrieb ohne Lizenz für moralisch? "

Wie ich schon mehrfach sagte, wenn Sie nicht verstehen WAS jemand tatsächlich sagte, gehen Sie auf einen Kursus in der Abendschule.

Hans Georg Ziegler / Vor 5 Monaten

Hajo Hajo. Ich gebe Ihnen vollkommen Recht mit Ihrem Kommentar. Hier gehen jede Menge Arbeitsplätze vor die Hunde. Scheint aber niemand zu stören, wenn es um die Playa geht.

M / Vor 5 Monaten

@Tomas: Das Objekt liegt in Les Meravelles @Hajo Hajo: Sie halten Bauen ohne genehmigten Bauplan sowie Betrieb ohne Lizenz für moralisch? @Hans Georg Ziegler: In Deutschland suchen Pflegeheime 10.000ende Mitarbeiter. @K.: MEGApark, der Treffpunkt der Qualitäts-Touristen ... xD

Christel von der Post / Vor 5 Monaten

@Rokl...du sagst..."Der "Qualitätstourist", der viel Geld bezahlt, will in der ersten Reihe wohnen, möglichst mit direktem Strandzugang, doch die erste Reihe ist überall zugebaut" ...mit was ist die erste Reihe deiner Meinung nach zugebaut? Mit Strand? Klippen? Oder dem Meer? Kleiner Tipp...wenn du denkst, du bist in einer zugebauten 1. Linie, dann bist du wahrscheinlich noch in der 2. Linie, oder sogar noch dahinter. ;)

K. / Vor 5 Monaten

Schön blöd! Mallorca mit dem Kegelbrüdern kennen lernen, später eine Finca kaufen. Die Alten liegen am Pool, die Jungen gehen auch mal Party machen, sonstig gibt es ja nix auf Mallorca und so ist Mallorca groß geworden. Scheiße ins Meer leiten und 5Sterne ausrufen wird allein nicht klappen! Wo schlafen eigentlich die Sauftouristen? 10.000 beim Opening am Strand? Wo sind die an den anderen 13Tagen? Was essen die? Wenn die nächste Generation nach Griechenland oder Bulgarien fährt, was glaubt ihr eigentlich wo die sich später eine Hütte kaufen und auf alte Zeiten nochmal losziehen. Ihr glaubt ihr könnt den Gästen vorschreiben wie sie Ihren Urlaub verbringen sollen, viel Erfolg? Ihr zeigt euren treuesten Kunden über Jahre den Mittelfinger! Wenn ihr wirklich glaubt, dass es eine Gruppe von 5.000 Feierwütigen gibt die nur zum Saufen kommen und sonst keinen Umsatz bringen, dann seid ihr schlicht gesprochen dumm. Ich finde es aber ziemlich anmaßend den Gästen die Mallorca aufgebaut haben den Stuhl vor die Tür zu setzen und so zu tun als gebe es nur 5Sterne Hotels. und selbst die treffe ich am Abend in der Schinkenstraße. Die Menschen auf Mallorca haben teilweise gehungert bevor es den Massentourismus gab und selbst dem Dümmsten sollte mit einem Blick aus dem Fenster der Hochmut inzwischen vergehen. Und nein, ich habe keine Kneipe dort.