Impftempo auf Mallorca deutlich langsamer

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Impfaktion im Gebäude der Pferderennbahn Manacor.

Impfaktion im Gebäude der Pferderennbahn Manacor.

Foto: Ultima Hora

Die ohnehin eher schleppend verlaufende Impfkampagne auf Mallorca hat sich noch mehr verlangsamt. Das liegt nach Angaben des balearischen Gesundheitsministeriums daran, dass in der vergangenen Woche nur 3400 Dosen mit Astrazeneca-Impfstoff die Inseln erreichten. Dieser Stoff wird 60- bis 69-jährigen verabreicht. Wegen des Lieferengpasses konnten bis zum vergangenen Freitag nur 3000 Personen pro Tag gegen Corona geschützt werden, die Hälfte der Vorwoche.

In der laufenden Woche werden den Angaben zufolge 8500 weitere Astrazeneca-Dosen erwartet. Mit dieser Impfung können balearenweit 116.258 Personen rechnen.

Momentan wird auf den Inseln vor allem mit Pfizer und Moderna geimpft. In den kommenden Tagen soll eine erste Charge mit dem jüngst von der europäischen Arzneimittelagentur EMA als unbedenklich eingestuften Stoff Janssen eintreffen. (it)

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M / Vor 1 Monat

@Bluelion: So ein Unsinn - die Sonderaktionen in D mit Astra sind meist nach Stunden ausgebucht!

Bluelion / Vor 2 Monaten

Das Impftempo der Einrichtungen des balearische Gesundheitswesen ist sehr hoch. Von 285000 gelieferten Impfdosen wurden bereits 269000 verabreicht. Im Vergleich zu Deutschland ein Traumwet, denn in der BRD bleiben die Bundesländer auf ihren Astrazenica Dosen sitzen und haben deshalb teilweise die Prioisierung ausgesetzt. Das Problem sind für die Balearen die spärlichen Lieferungen und da ist die EU Schuld, an vorderster Stelle Frau von der Leyen - und die ist bekanntlich eine Deutsche...

M / Vor 2 Monaten

mañana - wer liebt die südländischen Gelassenheit nicht? Bemerkenswert der Impffortschritt von Israel: 120 Dosen/ Ew., Seychellen 119 Dosen/ Ew. und Malta 64 Dosen/ Ew. - zum Vergleich Spanien 28 Dosen/ Ew. Quelle: https://interaktiv.morgenpost.de/corona-impfungen-deutschland-bundeslaender-weltweit/

Elvira / Vor 2 Monaten

Hat jemand etwas anderes erwartet? Wir werden hier noch ein paar Jahre mit Maske einkaufen. Die Touristen suchen dann auch andere Reiseziele.