Diese Orte und Viertel sind die ärmsten auf Mallorca

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Felanitx gilt als die ärmste Gemeinde auf Mallorca.

Felanitx gilt als die ärmste Gemeinde auf Mallorca.

Foto: Ultima Hora

Einer neuen Erfassung des spanischen Statistikinstituts INE zufolge sind die Außenbezirke von Manacor und die Gemeinde Felanitx die ärmsten Gegenden von Mallorca. Dort beträgt das durchschnittliche Pro-Kopf-Bruttojahreseinkommen unter 10.000 Euro, was auch für Sa Pobla gilt.

Das Bilderbuchdorf Valldemossa liegt dagegen – was einzelne Gemeinden angeht – an der Spitze des Jahreseinkommens: Dort werden im Schnitt 19.225 Euro pro Jahr verdient. Das ist immer noch erheblich weniger als in Madrid oder im Baskenland, gilt aber für das Niedriglohngebiet Balearen als recht hoch.

Was Palma anbelangt, so liegt das Jahreseinkommen in einigen wohlhabenden Vororten und "Barrios" im historischen Zentrum bei über 20.000 Euro, in den Problemvierteln Son Gotleu oder La Soledat jedoch bei unter 6000 Euro.

Hier eine Liste einiger weiterer Orte mit ihrem jeweiligen Pro-Kopf-Jahreseinkommen:

Escorca (17.687), Deià (17.231), Port de Sóller (16.634) y Puigpunyent (16.110), Calvià (14.120), Banyalbufar (14.848) und Esporles (14.516). (it)

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Engel Aloisius / Vor 13 Tage

Dafür wäre ich schon vor 30 Jahren nicht einmal aufgestanden, tut mir leid 🤷🏼‍♂️ Aber die scheinen trotzdem noch recht zufrieden zu sein, sonst würden sie die Füße nicht so lange still halten und regelmäßig ihre Kotau Haltung vor der Raute einnehmen.

Don Miguel / Vor 14 Tage

@Tim: So ist es. Und manchem scheint nicht aufzufallen, dass es sich um das Pro-Kopf-Einkommen und nicht um das durchschnittliche Einkommen eines Erwerbstätigen handelt. Hier sind Kinder, Nicht-Erwerbstätige und Rentner mit eingeschlossen. Ansonsten würden bei diesen Zahlen fast alle auf der Insel hungern, was aber mitnichten der Fall ist... .

Tim / Vor 14 Tage

Die Zahlen basieren auf den offiziell erhobenen Steuern bzw. Einnahmen. Wer glaubt, dass das der Realität entspricht und nicht jede Menge “steuerfrei” eingenommen wird, glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten !

M / Vor 15 Tage

Warum gehen die Menschen, wie Generationen vor Ihnen im 20. Jahrhundert auch, nicht dorthin wo es gut bezahlte Arbeit gibt? Als rohstoffarme Region bleibt den folgenden Generationen nur: Bildung, Bildung, Bildung - um dem Armutskreisauf zu entkommen. @Stefan Meier: Konzerne & Investoren verdienen sich doch "dumm & dämlich" ... noch Fragen?

Roland / Vor 15 Tage

Dann frage ich mich, wie man mit so einem geringen Bruttoeinkommen dort überleben kann.

Stefan Meier / Vor 15 Tage

Der geneigte Leser fragt sich schon, warum die Balearen als Niedriglohngebiet gelten, wo doch 12 Mio. Urlauber dort jedes Jahr ein Haufen Geld lassen. Wo bleibt das Geld, wenn es nicht bei den Arbeitnehmern ankommt?