Viele Mallorca-Einwohner reagieren verärgert auf Ausgangssperre-Beschluss

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Restaurantschließung auf der Blanquerna-Straße in Palma.

Restaurantschließung auf der Blanquerna-Straße in Palma.

Foto: Ultima Hora

Die Entscheidung des Obersten Gerichts von Mallorca und den Nachbarinseln, die nächtliche Ausgangssperre auch nach dem Ende des Alarmzustandes am Sonntag zu ermöglichen, stößt bei vielen Menschen auf Ablehnung. Im Online-Auftritt der Zeitung dominierten kritische Äußerungen dazu.

Viele Leser warfen der Regierung ein schlechtes Management der Pandemie vor. In anderen spanischen Autonomieregionen sei man lange nicht so streng wie auf den Inseln. Weitere User behaupteten, die Regierenden würden dem Nachtleben endgültig den Garaus machen wollen.

Das "Tribunal Superior de Justicia de Baleares" hatte am Donnerstag in einer sehr knappen Entscheidung mit drei gegen zwei Stimmen der Regionalregierung erlaubt, die nächtliche Ausgangssperre in Eigenregie verhängen zu können. Im Prinzip sind diese Maßnahmen und auch andere wie private Treffen an den spanienweiten Alarmzustand gebunden.

Die Ausgangssperre dauert momentan von 23 bis 6 Uhr, bei privaten Treffen dürfen höchstens sechs Personen zusammenkommen – draußen aus maximal sechs Haushalten und drinnen aus zwei. (it)

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Hajo Hajo / Vor 1 Monat

WER ist denn schuld an den Problemen? Das sind doch die Einheimischen selbst oder wer? Warum sorgen sie nicht dafür dass es in der Nacht keine illegalen Partys mehr gibt? Es sind doch ihre Jugendlichen die sich nicht an die Regeln halten. Jede Woche steht doch ein neuer Bericht darüber im MM.

Darkaa / Vor 1 Monat

Wieso diese Extrawurst ? Die aktuelle Regierung macht was sie will. Bin auf die nächsten Wahlen gespannt.

Jochen Doubleyou / Vor 1 Monat

Wer hat denn die niedrigsten Inzidenzien in Europa? Mallorca! Das wird sicher touristisch deutlich attraktiver sein, als bei warmem Wetter drinnen in den Restaurants sitzen zu können ... Also alles richtig gemacht. Ich freue mich, ab Sonntag wieder auf der Insel zu sein. Man muss auch mal Sozis loben können :-)

Anti.M / Vor 1 Monat

Ich würde alles öffnen, es ist warm und bald Pfingsten. Da muss man nach Malle um auszuspannen.

Yep / Vor 1 Monat

Soweit ich weiß kann ein Staat die Grund und Freiheitsrechte aushebeln wenn der Staat einen Notstand hat. Da aber am 9. Mai wieder Spanienweit alles normal läuft ohne ein Ausnahmestatus gelten normal wieder Rechte für alle Bürger. Ich weiß nicht mit was für ein Recht die Armengol soetwas durchkriegt. Ich hoffe, das viele Klagen eingereicht werden und die Regierung ihren Dämpfer kriegt. Die Partei VOX klagt ja schon dagegen.

Engel Aloisius / Vor 1 Monat

So lange die nur verärgert reagieren, geht es ihnen noch zu gut 😌

M / Vor 1 Monat

Viel besser wäre es doch, alles sofort zu öffnen, damit Ende des Monats der Status Risikogebiet wieder erreicht wird und die Sommersaison komplett ausfällt.

Freedomfighter / Vor 1 Monat

Wer klagt jetzt gegen das Mallorca-Gericht wegen Verfassungsbruch? Die Provinzler können entscheiden, was Sie wollen. Ich denke, dass der Oberguru in Madrid noch ein bisschen was zu melden hat. Bei den nächsten Balearenwahlen wird wohl die Mutti Barmengol dann bestimmt auch Geschichte sein. Jedoch darf man die Dummheit der Völker nicht unterschätzen! Siehe Alemania!

Metellus / Vor 1 Monat

Korrekt, die sozialistische Regierung schiesst sich so selber ins Genick. Bedauerlicherweise ist das Entgelt sowie die Altersvorsorge von den politischen Entscheidungsträgern in jedem Fall gesichert. So können willkürliche Entscheidungen getroffen werden, die tausende Mitbürger in den Ruin treiben, ohne dass man davon selber betroffen ist. Und das Schlimmste: am Ende der Pandemie wird sich niemand dafür verantworten müssen. Schade & erbärmlich, eine beliebte Feriendestionation löscht sich blinden Auges selber aus....

Flod33 / Vor 1 Monat

Dann können die ja auch den "Alarmzustand" ganz abschaffen, die braucht man ja dann gar nicht mehr wenn man sowieso alles einschränken darf ohne diese.