Tötung von Deutscher auf Mallorca: Angeklagter fühlte sich von Frau genervt

| Mallorca |
Das Gerichtsgebäude an der Vía Alemania in Palma.

Das Gerichtsgebäude an der Vía Alemania in Palma.

Foto: Ultima Hora

Im Prozess gegen den geständigen Spanier Celestino R., der im Jahr 2019 in Colònia de Sant Jordi im Südosten von Mallorca eine deutsche Residentin tötete, hat sich jetzt der Täter geäußert. Er habe am 22. September in betrunkenem Zustand zugestochen, weil Veronika H. ihn "verrückt gemacht" habe, äußerte der 61-Jährige am Montag.

Der Mann hatte als Obdachloser auf der Straße gelebt, bevor ihn die 59-jährige Bundesbürgerin in ihre Wohnung aufnahm. Die Staatsanwaltschaft fordert 16 Jahre Haft für Celestino R. und eine Entschädigung von 100.000 Euro für jeden der beiden Söhne der Frau.

Der Angeklagte äußerte, Veronika H. kennengelernt zu haben, als diese sich um eine Katzenkolonie kümmerte. Sie habe ihm ein Zimmer in ihrer Wohnung angeboten. In der Mordnacht am 22. September 2019 sei es wegen der von Katzen stammenden Fäkalien zu einem Streit gekommen, der tödlich endete.

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