Kult-Chiringuitos an der Playa de Muro in akuter Gefahr

| Mallorca |
Blick auf die überdachte Terrasse eines der Restaurants.

Blick auf die überdachte Terrasse eines der Restaurants.

Foto: Ultima Hora

Wegen einer Entscheidung der spanischen Küstenschutzbehörde sind an der Playa de Muro auf Mallorca drei bei Urlaubern seit vielen Jahren beliebte Chiringuitos in Gefahr. Das Amt verweigert den Betreibern dieser am Es-Capellans-Abschnitt gelegenen Strandrestaurants, auf die weitläufigen teils überdachten Terrassen Tische, Sonnenschirme und Stühle zu stellen.

Bei den Gastbetrieben an dem Traumstrand handelt es sich um folgende Etablissements, von denen 70 Familien abhängen: Can Gavella, Ponderosa Beach und Olimpia Opa & Oma.

Als einer der Gründe wurde angegeben, dass die drei Chiringuitos zu nahe beieinander stünden. Auch befänden sich nahe den Betrieben viele geschützte Dünen. Sollte die Anweisung amtlich vollzogen werden, bliebe den Wirten nur übrig, Gäste in den Innenräumen der kleinen Häuser zu bedienen.

Der Fall erinnert an den Abriss mehrerer bei Urlaubern beliebter Stein-Chiringuitos am Es-Trenc-Strand im Jahr 2017. Diese recht großen Gebäude, die auch Schatten boten, wurden durch abbaubare Bretterbuden ersetzt.

Kommentar

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ros / Vor 2 Monaten

@Michel

Was hat das mit dem Artikel zu tun? Werbung für einen Mietwagenanbieter?

ros / Vor 2 Monaten

Man fragt sich, was da für Entscheidungsträger sitzen, die so etwas anordnen. Nicht nur, dass Existenzen vernichtet werden, auch der Tourismus wird gnadenlos von diesem Deppen gegen die Wand gefahren. Schickt die sonst wo hin......

Friedrich A. Panizza / Vor 2 Monaten

Und es geht weiter, wie bereits 2019 begonnen Archivo de Juni, 2019

MALLORCA STEHT SICH SELBST IM WEG Nun ist es passiert! Auch die letzten Strandbars werden abgerissen! Umweltschutz steht im Vordergrund! Auch schön nur Strand und Meer! Aber wer nimmt Rücksicht auf das Urlaubsgefühl Strand, Meer und Essen mit den Füßen im Sand! Auch die Cala Torta wird jetzt dem Erdboden gleich gemacht! 50 Jahre standen 20m2 Urlaubsidylle für Wohlfühlen am Strand! Manolo und Dolores, das Geschwisterpaar servierten die besten Fischplatten der Insel ! Man wurde Freund der Familie, Kinder „wuchsen“ in der Cala Torta auf! Und jetzt das Erbe an die nächste Generation vernichtet! Alle jammern schon über weniger Buchungen, nur der Städtetourismus wird den Rückgang nicht lösen. Vor zwei Wochen wurde das „Chaos“ für die nächsten Jahre weitergewählt! MALLORCA STEHT SICH SELBST IM WEG!

Schade!

Michael Düseldorf / Vor 2 Monaten

Klimaschutz, Tierschutz, Luftschutz, Meeresschutz, Regenwaldschutz und nun auch ein Dünenschutz. Wird mal Zeit kräftiger für Menschenschutz zu plädieren.

Hans Georg Ziegler / Vor 2 Monaten

Es geht denen nicht um Naturschutz, das will jeder. Hier soll der Tourismus zerstört werden. Die Ministerpräsidentin sieht hier doch durch Corona die richtige Chance. Und alle lassen sich so etwas gefallen.

Michel / Vor 2 Monaten

Ich verbringe da lieber die Zeit an der Playa las Teresitas, da gibt’s auch noch genug Parkplätze und das ganze Jahr schönes Wetter, Mietwagen bei Cicar sind auch billiger und keine Abzocke, VK alles inklusive 🤷🏼‍♂️

Carlos / Vor 2 Monaten

Was Corona bisher noch nicht geschafft hat, diese Behörde schafft es. Mit welcher Selbsherrlichkeit diese Behörde arbeitet entbehrt jeder Grundlage. Man müsste einen Verein gründen der radikal gegen solche schwachsinnigen Entscheidungen ankämpft. Aber wo sind die Mallorquiner die das machen, bin leider keiner, wäre aber dabei.

cashman1 / Vor 2 Monaten

Ein weiterer Grund, Mallorca nicht mehr in unsere Urlaubsüberlegungen aufzunehmen. Wir waren langjährige Stammgäste der Ponderosa, kennen es noch aus der Zeit, als die Eltern die Bewirtschaftung machten. Wir erfreuten uns an der stetigen Entwicklung des Restaurants und können nur noch ungläubig die Vorgänge in Mallorca beobachten. Dafür gibt es aber Liegen an der Playa de Muro wohl erst ab Ende Juni. Einfach nur noch irre.

Yep / Vor 2 Monaten

Behörde hat in Coronazeiten viel langweile. Immer überlegen was oder wen mache ich jetzt mal kaputt. Und sogar Familien hängen daran. Das lohnt sich. Alle Fliegen mit einer Klappe.

Tom Tailor / Vor 2 Monaten

Kann ich in diesem Fall überhaupt nicht nachvollziehen. Die Chiringuitos stehen nicht direkt am Strand inmitten eines Gebietes mit Wochendhäusern für Einheimische. Das dort auch Touristen gerne hingehen kann man verstehen. Auf der anderen Seite lässt man überall auf der Insel den Bau von hochpreisigen Appartementanlagen, Hotels und Sportstätten in unberührter Natur zu - das soll einer verstehen.