Plastik im Mittelmeer bereitet Experten zunehmend Sorgen

| Mallorca |

Zwischen 21 und 54 Prozent der weltweiten Müllreste landen im Mittelmeer, so auch vor Mallorca. Einer Studie zufolge handelt es sich bei 75 Prozent um Plastikrückstände. Die Corona-Pandemie hat das Problem noch zusätzlich verschlimmert. Aufgrund der vermehrten Nutzung von Masken und Handschuhen ist die Menge an Plastikmüll im Meer deutlich angestiegen.

Nach Angaben von Experten landen rund acht Millionen Tonnen Müll jährlich in den Weltmeeren. Die Verantwortliche für Biodiversität der Umweltorganisation Greenpeace, Pilar Marcos, erklärt, dass rund eine Million Meerestiere und Vögel an den Folgen der massiven Verschmutzung der Meere verenden. Viele Tiere fressen Abfallreste, da sie diese für Nahrung halten.

Laut Aussagen des Biologen der Europäischen Universität von Madrid, Álvaro Luna, ist Plastikmüll einer der Hauptfaktoren, die das Ökosystem der Meere aus dem Gleichgewicht bringen. Die größten Verursacher von Abfällen sind derzeit Südostasien und China.

Kommentar

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Freese / Vor 3 Monaten

Es wäre schonmal mehr als hilfreich, wenn die Grünen im Parlament dafür sorgen würden, dass grössere Müllbehälter an den Promenaden aufgestellt werden. Was ist daran eigentlich so schwierig? Gerade an den Wochenende quellen die Behälter über und der Müll landet beim nächsten Windstoß im Meer!! Das ist unmöglich und wäre mit geringen Mitteln zu beheben. Stattdessen wird behauptet, die Leute würden ihre Ohrstäbchen ins Meer werfen....

Michael Düsseldorf / Vor 3 Monaten

Sind jetzt die Leute, die emsig die Maskenpflicht befolgen, für den erhöhten Plastikmüll im Mittelmeer verantwortlich?

M / Vor 3 Monaten

Danke leiben Urlauber, danke leibe Insulaner, danke leibe Weltbevölkerung - das Mikro-Plastik ist die Rache der Natur!