Coronakraft im Son-Espases-Krankenhaus in Palma. | Ultima Hora

Die besonders ansteckende indische Mutation des Coronavirus spielt auf Mallorca und im restlichen Spanien im Augenblick kaum eine Rolle. Darauf verweisen die Gesundheitsbehörden des Landes und der Corona-Experte der Balearen-Regierung, Javier Arranz. Auch Österreich, die Schweiz und Frankreich blieben bislang davon verschont.

Doch woanders in Europa gibt es Probleme: Am härtesten trifft es derzeit Großbritannien, wo mittlerweile fast alle Neuinfektionen durch die Delta-Variante verursacht werden. Trotz der hohen Impfquote auf der Insel hat sich die Inzidenz in zwei Wochen wieder auf 85 Fälle pro 100.000 Einwohner verdoppelt. In manchen Hotspots liegt die Inzidenz bei über 500, wie die "Tagesschau" berichtet.

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Auch in Portugal verbreitet sich die Delta-Variante und lässt die Zahl der Neuinfektionen steigen. Im Großraum Lissabon kletterte die Sieben-Tage-Inzidenz in kurzer Zeit wieder auf 180. Deshalb wurde die Hauptstadt von Freitag bis Montag komplett abgeriegelt. Laut Medienberichten soll das auch an den nächsten Wochenenden so passieren. Auch an der Algarve, einem wichtigen Touristengebiet, stiegen die Infektionen bedenklich an. Für die Zunahme machen die Gesundheitsbehörden die Delta-Variante verantwortlich. Sie erreiche in Portugal schon 60 Prozent Anteil.

Von dieser neuen Mutation ist auch Israel inzwischen relativ stark betroffen.

Die gängigen Impfstoffe schützen auch vor der Indien-Variante, nach Angaben von Experten aber nur dann, wenn man vollständig mit zwei Dosen geschützt ist.