Karten für Schattenplätze bei Stierkampf auf Mallorca kosten mehr als 100 Euro

| Mallorca |
Stierkämpfe sind nichts für sensible Seelen.

Stierkämpfe sind nicht bei jedem beliebt.

Foto: Ultima Hora

Für das erste Stierkampfspektakel seit längerer Zeit werden Schattenplätze im Internet für über 100 Euro verkauft. Das nach einem Richterspruch in Madrid auf Mallorca wieder legale Treiben findet am Freitag in der Arena in Inca statt. Den günstigsten Platz gibt es unter der gleißenden Sonne für unter 50 Euro. Stargast bei dem Spektakel ist der Stierkämpfer Manuel Díaz, genannt "El Cordobés".

Der letzte Stierkampf fand am 9. August 2020 im Coliseo Balear in Palma statt. In Inca wird Minderjährigen der Einlass untersagt. Mittlerweile sind Stierkämpfe aufgrund ihrer Brutalität auf Mallorca und den Nachbarinseln umstritten.

So waren zwischen 2017 bis 2019 blutige Stierkämpfe auf Mallorca verboten. Die balearische Linksregierung hatte dies 2017 beschlossen. Die dementsprechende Verordnung sah vor, dass Stiere bei den Kämpfen weder verletzt noch getötet werden dürfen. Das spanische Verfassungsgericht hob diese Vorgaben allerdings 2019 wieder auf.

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Kommentar

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Adriano / Vor 2 Monaten

Ich mag Spanien und den Spanier insbesondere , aber das ist einfach nur ekelhaft !!!

Und wer meint das das besonders männlich ist muss einen ganz kleinen ..........haben !!!

Volker / Vor 2 Monaten

Eine wiederliche Qual für die Tiere. Ich kann meine Schadenfreude nicht verbergen, wenn ich einen verletzten "Stierquäler" im Kampf sehe. Der EU Tierschutz sollte den Stierkampf schnell wieder verbieten! Die Stierkämpfer sind keine Helden, sie sind kleine Wichte, die sich auf Kosten der Ausstrahlung der starken Tiere etwas größer fühlen wollen. Die Zuschauer, die das mit dem Kauf der Karten unterstützen, sind kleine Schergen dieses wiederlichen Geschäftes.

Liberte / Vor 2 Monaten

@andi: 100% Zustimmung

Tradition / Vor 2 Monaten

Tradition kann man auch ohne Töten aufrecht erhalten. Tradition ist wichtig aber sollte leicht angepasst werden. Das Tier muss nicht sterben. Es ist schon schlimm genug, wie Tiere sterben und gehalten werden.

Völlig unnötig diese Gier. Curry Wurst geht auch anders…Tierwohl muss an erster Stelle stehen.

Christel von der Post / Vor 2 Monaten

Auch, wenn ich so eine Veranstaltung nie besuchen würde und nicht mal in den Zoo oder in einen Zirkus mit Tieren gehen würde, denke ich dennoch, dass ein Stier, der in der Arena stirbt, sicher ein schöneres Leben hatte, als das Steak, das ich gestern gegessen habe...und das kam ganz sicher nicht vom Discounter. Ich würde so Shows auch verbieten, aber als Fleischesser sollte man da nicht so laut brüllen

Heike / Vor 2 Monaten

@Karin "Stierkampf ist keine Kunst, keine Kultur. Es ist menschenunwürdige Barbarei" Aber nicht, wenn die Karte für den Schattenplatz deutlich teurer als 100€ ist? Wie teuer denn?

Kimba77 / Vor 2 Monaten

Ich mag Spanien und die spanische Lebensart sehr, aber dieses barbarische Spektakel ist an Abartigkeit kaum zu überbieten.

M / Vor 2 Monaten

30 - fache Inzidenz, landestypisches Gesundheitssystem & Stierkampf - das sind drei Gründe auf einmal.

Der Fairness halber sollte man den Torreros Arme & Beine locker zusammenbinden & die Waffe nehmen - mal sehen, welcher Egonova sich dann noch traut ...

Karin Schilling / Vor 2 Monaten

100€ ist noch viel zu billig. Wer sich am Leid von Tieren aufgeilt, der sollte richtig viel bezahlen müssen. Stierkampf ist keine Kunst, keine Kultur. Es ist menschenunwürdige Barbarei

andi / Vor 2 Monaten

In einer Currywurst steckt mehr Tierleid als in einem Stierkampf. Wird immer vergessen.