Das sind die aktuellen Coronazahlen auf Mallorca – 2.8.

| Mallorca |
Das Coronadiagramm von Montag, 2. August.

Das Coronadiagramm von Montag, 2. August.

Foto: CAIB

Die Regionalregierung von Mallorca und den Nachbarinseln hat am Montag, 2. August, für die vergangenen 24 Stunden 516 Neuansteckungen mit dem Coronavirus nach Madrid gemeldet (Vortag: 538) -
427
für Mallorca (Vortag: 363),
24 für Menorca (Vortag: 31),
63 für Ibiza (Vortag: 138) und
2
für Formentera (Vortag: 6).

Es sind fünf weitere Todesfälle zu beklagen. Die Gesamtzahl der Corona-Toten auf den Balearen beträgt seit Ausbruch der Pandemie damit 863.

Achtung: Die Balearen-Regierung hat die Bekanntgabe der täglichen Zahlen seit 13. Juli abgeändert. Im Vordergrund stehen jetzt die erfolgten Impfungen, die Darstellung der Daten rückt die Zahl der Ansteckungen in den Hintergrund. Was nicht mehr mitgeteilt wird, sind die Ansteckungen unter Senioren und Krankenhausmitarbeitern.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich auf den Balearen insgesamt 83.944 Menschen infiziert.

Die Corona-Ampel, erstellt vom balearischen Wirtschaftszirkel unter Einbeziehung aller offiziellen Daten, zeigte die Auslastung der Intensivbetten in den Krankenhäusern der Inseln am Montag mit 32 Prozent an (Vortag: 31 Prozent). Die Ampel steht deshalb jetzt auf Gelb.

Die allgemeine Lage im balearischen Gesundheitswesen wurde als "exzellent" bezeichnet, die Corona-Ampel stand auf Grün.

In den Krankenhäusern der Balearen befanden sich am Montag 328 Corona-Patienten (Vortag: 317). Davon werden 61 auf den Intensivstationen betreut (Vortag: 55). (Zum Vergleich: Die Höchstzahl der dritten Welle hatte am 4. Februar dieses Jahres 140 Intensivpatienten betragen.) Die Auslastung der Intensivstationen beträgt 22 Prozent (Vortag 20).

Zum Hintergrund: Die Inseln verfügen über etwa 1000 Betten für Corona-Kranke und 200 Intensivbetten. Manche Personen, die momentan in Krankenhäusern liegen, befinden sich dort, weil sie zu Hause nicht isoliert werden können. Im vergangenen Jahr hatte die Höchstzahl aller Krankenhauseinlieferungen auf dem Höhepunkt der Corona-Krise am 4. April 2020 exakt 592 betragen.

Positivitätsrate:

Die sogenannte Positivitätsrate, das heißt der Prozentsatz der positiven Tests im Vergleich zu allen PCR-Tests, betrug nach Angaben des balearischen Gesundheitsministeriums 12,36 Prozent (Vortag: 10,84 Prozent). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass dieser Indikator mindestens unter 5 Prozent bleiben sollte.

Auf sieben Tage hochgerechnet lag dieser Wert am Montag bei 13 (Vortag: 13). Die Corona-Ampel stand auf Rot.

Impfbilanz:

Seit dem 27. Dezember 2020 werden in Spanien Menschen geimpft. Am Freitag waren landesweit 56,8 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, 67,1 Prozent hatten die erste Dosis erhalten. Die Balearen-Regierung bezifferte die geimpfte Bevölkerung auf den Inseln am Montag auf 63,1.

Die Corona-Ampel des balearischen Wirtschaftszirkels gab den Anteil der geimpften Bevölkerung auf den Inseln am Montag mit 55,8 Prozent an; die Ampel steht seit 23. Juli auf Gelb, statt Rot.

In Deutschland lag die Zahl der vollständig Geimpften am Sonntag bei 52,3 Prozent,
in Österreich am bei 58,49 Prozent und in
der Schweiz sowie Liechtenstein bei 48,2 Prozent.

7-Tage und 14-Tage-Inzidenz:

Die spanische Zentralregierung gab die Sieben-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner für die Inseln am Freitag mit 388,80 (Vortag: 388,80) an. Die 14-Tage-Inzidenz lag bei 951,65 (Vortag: 951,65).

Spanienweit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag 302,22 (Vortag: 315,09). Die 14-Tage-Inzidenz wurde mit 951,65 (Vortag: 696,31) angegeben.

Zum Vergleich: In Deutschland lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag bei 17,5 (Freitag: 16,5).

Der balearische Wirtschaftszirkel gab die Sieben-Tage-Inzidenz für Montag sogar mit 426 an (Vortag: 445) Fällen auf 100.000 Einwohner an. Die Ampel stand darum auf Rot. Die Angaben des Wirtschaftszirkels beruhen auf den Daten der balearischen Gesundheitsbehörde und sind in der Regel ein wenig höher als die Angaben des spanischen Ministeriums in Madrid.

Hintergrund: Das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) legt für die Ausweisung von Corona-Risikogebieten eine Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner als Obergrenze fest. Dieser Wert wurde auf den Balearen von Februar bis Ende Juni unterschritten. Seit 14. März 2021 galt Mallorca darum aus deutscher Sicht nicht mehr als Risikogebiet. Doch das hat sich seit dem 27. Juli wieder geändert: Die Bundesregierung stufte Mallorca und die Nachbarinseln wegen steigender Inzidenzzahlen erneut als Hochrisikogebiet ein.

Um die eigene Inzidenz nach unten zu bekommen, führte Deutschland im April eine sogenannte Bundesnotbremse ein. Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 Fällen auf 100.000 Einwohner trat automatisch eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft. Auch andere Einschränkungen wie etwa bei privaten Treffen wurden dann wirksam. Inzwischen liegt die Inzidenz bundesweit bei unter 30.

Corona-Infektionsrate:

Nach Berechnungen des Wirtschaftskreises "Círculo de Economía de Mallorca" betrug die Infektionsrate am Montag 1,01 (Vortag: 1,03). Die Corona-Ampel steht auf Gelb.

Die Infektionsrate ist ein Trendindikator, der die Anzahl der Personen schätzt, die jeweils von einer infizierten Person angesteckt werden. Ist die Infektionsrate größer als 1, breitet sich das Virus in der Region aus. Der Wert dieses Indikators kann von Tag zu Tag stark variieren und reagiert auch empfindlich auf wochenendbedingte Schwankungen.

Die Corona-Ampel wird täglich aus den Daten des balearischen und des spanischen Gesundheitsministeriums berechnet. Sie zeigt in den Farben Rot, Gelb und Grün die Infektionslage auf den Balearen an. Hier gelangen Sie zur Corona-Ampel.

Weitere Daten zur Corona-Lage auf Mallorca und den Nachbarinseln:

Die Zahl der Patienten, die auf Mallorca mit einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt werden, lag am Montag bei 237 (Vortag: 205). Auf den Intensivstationen befinden sich derzeit 46 Patienten (Vortag: 43). Insgesamt 9247 Personen (Vortag: 9247) werden in häuslicher Quarantäne versorgt.

Kommentar

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Christel von der Post / Vor 1 Monat

@MM...Warum darf hier jemand zum Kampf aufrufen und wenn ich ihn dann frage, wie er diesen aus seiner Souterrain-Einliegerwohnung aus führen möchte, wird der Kommentar nicht veröffentlicht? Der frustrierte Hajo Hajo beleidigt mit seinen "ANSAGEN" in fast jedem Post alle vorherigen Kommentatoren, und dennoch kommt man bei keinem Artikel an seinen Kommentaren vorbei. Von mir wurden jetzt drei Kommentare kassiert, obwohl diese zum Thema passende Infos geboten haben und nur mit einer harmlosen Prise Sarkasmus versehen waren.

M / Vor 1 Monat

"fünf weitere Todesfälle" Beileid den betroffenen Familien.

Kampf den Verantwortungslosen und verharmlosenen Trollen!

Stefan / Vor 1 Monat

Eine Frage hätte ich da schon: WER liegt denn da auf UCI? Man schreibt von Ausbrüchen in Seniorenheimen. Doch die sind doch nahezu alle zu 100% geimpft? Liegen da etwa Geimpfte auf der Intensivstation?

Engel Aloisius / Vor 1 Monat

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Die Maßnahmen gegen die Pandemie sind offenbar unsinnig: Gibraltar: Inzidenz von 600 bei einer Impfquote von 100 Prozent Auf der britischen Halbinsel Gibraltar liegt die Impfquote bei 100 Prozent und trotzdem wird eine Inzidenz von 600 erreicht. Das widerlegt viele Experten. Was die Subtraktionskünstler der Süddeutschen völlig ignorieren: Über die Hälfte der Neuinfizierten waren Geimpfte! Kritiker, die die Wirkung der Impfung bezweifeln, werden also bestätigt und nicht widerlegt.

Aber nun kommen die Faktenchecker von web.de der Süddeutschen zur Hilfe. Sie bringen die Bevölkerungszahl Gibraltars ins Spiel und behauptet, die vergleichsweise »geringe Einwohnerzahl von rund 34.000« ließe »die Inzidenz vergleichsweise höher wirken. Setzt man sie in Relation zur Bevölkerungszahl, liegt sie bei in etwa 200.« Was nicht nur rechnerisch falsch ist; 18 Neuinfektionen bei 36.000 Einwohnern ergibt eine Inzidenz von lediglich 50 und nicht 200 und erklärt damit sicher nicht die offizielle Zahl von 600.

Darüber hinaus brächte der Hinweis auf die geringe Bevölkerungszahl in Gibraltar und einen möglichen Einfluss der Bevölkerungszahl auf die Inzidenz sämtliche Berechnungsmethoden des RKI und der Bundesregierung zum Einsturz, die in Deutschland auf Kreisen basiert – und die höchsten Inzidenzen hatten immer wieder Kreise mit geringen Einwohnerzahlen.