Nach Tod von Schwestern auf Mallorca: Rettungsschwimmer der Cala Mandia spricht

| Mallorca |
Polizisten auf dem Strand von Cala Mandia.

Polizisten auf dem Strand von Cala Mandia.

Foto: Ultima Hora

Nach dem Ertrinkungstod von zwei deutschen Schwestern in der Cala Mandia im Osten von Mallorca hat sich ein dort aktiver Rettungsschwimmer geäußert. "Ich muss hier ständig mit Urlaubern diskutieren, die nicht verstehen, warum ich sie bei diesem Wellengang nicht ins Wasser lasse", zitierte Bild Online am Freitag Ernesto Murcia.

Das Meer sei halt tückisch. "Auf einmal spürst du den Boden nicht mehr. Dann spült die Strömung dich in die Felsen links und rechts. Die Wellen kommen aus der Mitte, aber die Strömung drückt dich nach außen."

Die beiden Schwestern aus Lemgo in Nordrhein-Westfalen waren zusammen mit anderen Bundesbürgern in der Nacht zum Donnerstag ins Wasser gestiegen, als kein Rettungsschwimmer vor Ort war, aber wegen hohen Seegangs die rote Fahne gehisst war. Beide ertranken.

Bild Online zitierte Rettungsschwimmer Murcia auch mit folgenden weiteren Worten: "Ich kann die Menschen auch verstehen, sie sind hier im Urlaub, ihnen ist heiß, sie wollen sich im Meer abkühlen. Aber wenn ein Strand abgesperrt ist, muss das von allen respektiert werden! Das ist ja zur Sicherheit aller Badegäste. Man muss das respektieren!"

Kommentar

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich registrieren lassen und eingeloggt sein.

* Pflichtfelder

Yep / Vor 3 Monaten

Leichtsinnig. Der Rettungsschwimmer hat Recht. Und die rote Fahne ist ein weltweites Zeichen. Es ist nicht das erstemal das soetwas passiert. Deshalb verstehe ich nicht das Menschen einfach die Warnsignale und das Wetter ignorieren.