TV-Tipp: In Spanien gibt es eine Schule für Hirten

| Spanien |
Antonio Manuel Fernández Alonso ist seit über 60 Jahren Hirte.

Antonio Manuel Fernández Alonso ist seit über 60 Jahren Hirte.

Foto: Hoferichter und Jacobs

In der Dokureihe „Neuland” ist eine Folge aus dem ländlichen Spanien zu sehen. „Das Dorf der letzten Hirten” läuft am Samstag, 16. Oktober, ab 6 Uhr bei Arte.

Die Gipfel des Nationalparks Picos de Europa in Nordspanien reichen bis über 2600 Meter hinauf. Dort gibt es seit 2005 eine Schäferschule, die jungen interessierten Menschen das jahrtausendealte Handwerk der Berghirten zu vermitteln versucht. Die ausnahmslos erwachsenen Schüler kommen aus allen Teilen Spaniens. Vier Wochen lang werden sie von erfahrenen Dozenten in der notwendigen Theorie unterrichtet. Anschließend verteilen sie sich auf die Bergweiden, wo sie bei erfahrenen Hirten in der Praxis ausgebildet werden.

Initiator des Schulprojekts ist der Künstler und Agrarökologe Fernando García-Dory. Wie viele europäische Gegenden abseits großer Ballungszentren leidet auch der Norden Spaniens unter Landflucht.

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