290.000 Frauen auf Mallorca und den Nachbarinseln von männlicher Gewalt betroffen

| Mallorca |
Diverse Schulen beteiligen sich an Projekten gegen Gewalt an Frauen.

Diverse Schulen beteiligen sich an Projekten gegen Gewalt an Frauen.

Auch auf Mallorca wird an diesem Donnerstag der "Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen" zelebriert. Rund 290.000 Frauen auf den Balearen gaben bei einer Umfrage an, schon einmal in ihrem Leben Gewalt erfahren zu haben. Davon handelt es sich bei etwa 10 Prozent um Frauen über 65 Jahre.

Seit 2003 sind 40 Frauen durch männliche Gewalt zu Tode gekommen. Auswertungen der aktuellen Umfrage zufolge hat jede fünfte Frau psychische Gewalt und 10 Prozent körperliche oder sexuelle Gewalt durch ihren Partner erlitten.

Um dieser Situation ein Ende zu setzen, haben die Stadtverwaltung von Calvià und die Universität der Balearen mithilfe eines Stipendiums des IB-Dona das erste Protokoll zur Erkennung geschlechtsspezifischer Gewalt bei älteren Frauen entwickelt.

Zudem hat die Kampagne auf Mallorca "25N, aquí i allà" gegen Männergewalt, die von der Gruppierung "Feminisme a l'escola" anlässlich des "Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen" durchgeführt wird, bereits 60 Schulen auf den Balearen erreicht. Schülerinnen und Schüler hatten an ihren Schulen Videos zu dem Thema erstellt und in den sozialen Netzwerken veröffentlicht.

Kommentar

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Hajo Hajo / Vor 13 Tage

Wenn man schon ein stipendiale Arbeit in Auftrag gubt, dann bitte auch die Resultate statistisch differenziert ausführen lassen. Denn einfach eine gewaltige Summe dem Leser am Ende um die Ohren zu schlagen genügt nicht. Um damit Männer zu pauschalen Tätern zu machen schon gar nicht. Auch nicht einige wenige Angaben. Also =

1. wo ist die Jahrestabelle die ausführt, ab wann eine Zunahme aufscheint?

2. welche Regionen des Landes/Länder sind es im Detail?

3. welcher Ethnie gehörten die Täter an?

4. sind es Einheimische, Zuwanderer, Residenten anderer Länder und wenn, welcher?

5. welche Altersgruppen sind es im Detail?

6. handelt es sich um Famlien, freie Partnerschaft, Überfälle und Belästigungen oder Taten ausserhalb der Wohnung etc.auch in speziellen sozialen Brennpunkten und Siedlungen wie Ghettos, Slums etc.

7. wurden Täter verurteil? Handelt es sich um Wiederholungstäter?

8. waren Täter spychisch gestört und wurden dann eingewiesen?

9. waren Streitigkeiten der Ausgang? Und um was ging es dabei? z.B. Eifersucht, materielle Gründe wie Geld, Geschäft, Eigentum? Abhängigkeit von Alkohol oder Rauschgift?

Fazit = Ein solch diffiziles bzw. brisantesThema sollte man exakt statistisch ausarbeiten, um nicht unnötig Porzellan zu zerschlagen. Insbesondere wenn man auch noch Minderjährige/Jugendliche da mit reinzieht auf die sowas nachhaltig zu verallgemeinernden Ängsten und Vertrauensverlusten führt.