Kollektives Grillen zu Sant Sebastià auf Mallorca gefährdet

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Traditionell verabreden sich die "Palmesaner" (Einwohner Palmas), um in der Innenstadt gemeinsam zu grillen.

Traditionell verabreden sich die "Palmesaner" (Einwohner Palmas), um in der Innenstadt gemeinsam zu grillen.

Foto: JAUME MOREY

Auf Mallorca ist das kollektive Grillen "torrades" zu Palmas Patronatsfest Sant Sebastià, das traditionell am Vorabend des 19. Januars stattfindet, gefährdet. Grund dafür sind die derzeit steigenden Corona-Neuinfektionen. Nach Angaben des Stadtrates für Bürgerbeteiligung, Alberto Jarabo, wird in den kommenden Tagen eine endgültige Entscheidung gefällt.

Die zum Patronatsfest geplanten Konzerte seien allerdings nicht in Gefahr, so Jarabo. Allerdings werde ein umfangreiches Hygiene- und Sicherheitskonzept umgesetzt. "Aufgrund des momentanen Anstiegs der Neuinfektionen stellt das gemeinsame Grillen eine größere Ansteckungsgefahr dar, als der Umzug der Heiligen Drei Könige 'Calbagata de Rreyes' Anfang Januar", erklärte Jarabo.

Das Ansteckungsrisiko wird vom balearischen Gesundheitsministerium wieder als sehr hoch eingestuft. Nach Angaben des balearischen Wirtschaftszirkels "Cercle d'Economía" lag die Siebentage-Inzidenz am 15. Dezember bei 293 Neuansteckungen auf 100.000 Einwohner.

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