Muros Dimonis heißen jetzt Schiefmaul, Zweibart, Großzahn und Gehörnter (v. l.). | Lola Olmo

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Bei vielen Volksfesten auf Mallorca sind die Dimonis ein unverzichtbarer Bestandteil. Die teuflischen Figuren sind tief in der Kultur der Insel verankert. Umso kurioser ist der Umstand, dass vier Dimonis in Muros zwar seit 13 Jahren zum Festinventar gehören, doch bisher gingen sie als namenlose Wesen auf die Straße.

Jetzt hatte die Gemeindeverwaltung ein Einsehen. Sie rief die Einwohner auf, den Dämonen einen Namen zu geben. Ihr Votum konnten sie online oder schriftlich in der Bibliothek von Muro abgeben.

Durchgesetzt haben sich folgende Namen: Bocatorta (Schiefmaul), Dentotes (Großzahn), Banyut (Gehörnter) und Dues Barbes (Zweibart).

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Mit der Teufelstaufe wollte die Stadtverwaltung den Einwohnern einen Ausgleich dafür bieten, dass wegen Corona zum zweiten Mal in Folge die Veranstaltungen an Sant Antoni ausgesetzt werden mussten. Bei diesen Festlichkeiten Mitte Januar gehören die Dimonies zu den Protagonisten.