Beamte von Guardia Civil und spanischer Nationalpolizei haben am Dienstag eine groß angelegte Aktion gegen Geldwäsche auf Mallorca ausgeführt. Medienberichten zufolge sind neben Russen, Schweden und vor allem Albanern auch deutsche Staatsbürger involviert.

Es wurden auf der Insel acht Verdächtige festgenommen und 15 Durchsuchungen durchgeführt, dies unter anderem im Gewerbepark Can Valero, am Paseo Marítimo im Bereich S'Aigua Dolça, im Lonja-Viertel und im "Barrio" Es Rafal. Die Beamten suchten auch Villen auf dem Gebiet der Gemeinde Calvià auf. Von den Festgenommenen wohnten einige in diesen Anwesen und fuhren teure Autos.

Ähnliche Aktionen liefen auch in anderen europäischen Städten ab. Auch dort gab es Festnahmen, es ist von 45 die Rede. Hintergrund sind Antidrogen-Ermittlungen auf der Insel.

Es geht um Geld aus dem Verkauf von Kokain. Bei einigen Festgenommenen soll es sich um Strohmänner von Firmen handeln, deren Aufgabe es war, die Herkunft des Geldes zu verschleiern.

(aktualisiert um 17.49 Uhr)