Autos auf der Ringautobahn in Palma de Mallorca. | Ultima Hora

Während die auf Mallorca seit Montag geltenden neuen Verkehrsregeln bei Autofahrern auf ein geteiltes Echo stoßen, werden sie von Experten durchweg positiv gesehen. Die höheren Strafen wegen unerlaubter Benutzung des Handys beim Fahren oder gegen nicht angeschnallte Personen seien ein Schritt in die richtige Richtung, zitierte die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora den Chef der spanischen Vereinigung der Unfallopfer, Francisco Canes. Auch die Abschaffung der Erlaubnis, beim Überholen 20 km/h schneller als eigentlich erlaubt zu fahren, sieht er positiv.

Die Stiftung der Versicherung Mapfre sieht die veränderten Regeln ebenfalls positiv. Die Gesellschaft verändere sich schließlich rasant, da müsse die Verwaltung mithalten, sagte der Vorsitzende der Einrichtung, Jesús Monclus. Alles, was mit Handys oder E-Scootern zu tun gehabt habe, habe aktualisiert werden müssen.

Besonders positiv sind laut Mapfre die verschärften Hinweise darauf, dass schlecht angebrachte Kindersitze in Autos oder Helme bei Motorradfahrern bei Unfällen zu schlimmen Verletzungen führen könnten. Es sei allerdings wünschenswert, dass konsequenter auf die Gefahr durch Handynutzung während des Autofahrens hingewiesen werde.

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