Ferienhaus auf Mallorca. | Ultima Hora

Die spanische Rundfunk- und Fernsehgebührenanstalt SGAE, vergleichbar mit der deutschen GEZ, hat damit begonnen, verstärkt Besitzer von privaten Ferienunterkünften auf Mallorca zur Kasse zu bitten.

So berichtet die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora, dass in den vergangenen Wochen bereits zahlreiche Ferienhausbesitzer auf der Insel Zahlungsaufforderungen per Post bekommen hätten, mit der Begründung, dass sie ihren Gästen Radio- und TV-Kanäle auf den Zimmern zur Verfügung stellten.

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Da es sich bei den Ferienunterkünften um eine Gewerbetätigkeit handelt, ähnlich wie im Fall von Sportbars, müssten sie die SGAE-Gebühren in Höhe von 420 Euro jährlich zahlen. Hintergrund: Private Haushalte sind in Spanien nicht zur Zahlung einer SGAE-Gebühr verpflichtet.