Das Felsentor Es Pontàs im Südosten von Mallorca: Eine Gruppe war dort nachts unterwegs, um Fotos zu machen. Ein Mann stürzte ab. | Wikimedia Commens/Olaf Tausch

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Ein Mann ist beim Felsentor Es Pontàs im Südosten von Mallorca 25 Meter in die Tiefe gestürzt – und hat überlebt. Wie Rettungskräfte mitteilten, machte der 52-Jährige am frühen Samstagmorgen um kurz nach Mitternacht mit zwei Begleitern Nachtaufnahmen von der Landschaft. Die Sicht war gut.

Bei dem Unfall verletzte sich der Mann schwer. Nach ersten Erkenntnissen gab ein Stein nach und er verlor das Gleichgewicht. Er fiel zunächst auf einen Tragstein, weshalb er nicht direkt in die Tiefe stürzte. Das rettete ihm das Leben, sagten die Einsatzkräfte.

Mit einer Trage wurde der Mann geborgen.
Mit einer Trage wurde der Mann geborgen.

Ein Beteiligter der Rettungsaktion auf dem Gemeindegebiet von Santanyí sprach von einem "Wunder", dass der Gestürzte überlebt habe. "Das passiert 30 Mal und 29 Mal ist er tot." Die Feuerwehr seilte eine Trage ab, um den Mann aus der Tiefe zu bergen.

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Er wies einen gebrochenen Ellbogen und einen geschädigten Knöchel auf. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass der Verunfallte auch Schäden am Rückenmark davon getragen hat. Die Rettungsaktion dauerte zwei Stunden.