Die zwei Frauen der Diebesbande bei ihrer Festnahme. | Ultima Hora

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Nach der Festnahme einer 17-köpfigen Bande von Taschendieben auf Mallorca hat die Nationalpolizei Einblick in die Vorgehensweise der Kriminellen bekommen. Die inzwischen aus Spanien ausgewiesenen zwölf Männer und zwei Frauen aus Rumänien wohnten Recherchen der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora zufolge in zwei einfachen Hostels in Arenal, dem Hostal Marineta und dem Hostal Leblon. Dort horteten sie das Diebesgut.

Fast täglich bewegten sich die Kriminellen in einem gemieteten Auto nach Palma, um sich dort unauffällig unter die Touristen zu mischen. Besonders an der Burg von Bellver, neben der Kathedrale, auf dem Borne-Boulevard und auf der Plaça d'Espanya wurden sie aktiv.

Die Taschendiebe steuerten dort vor allem ältere Feriengäste an, um ihnen Hand- und Brieftaschen zu entwenden. Sie "arbeiteten" in Gruppen zu je zwei bis drei Leuten. Den Ermittlungsergebnissen zufolge sind sie im Winter auf den Kanarischen Inseln aktiv. Pro Tag benötigt jeder dieser Kriminellen laut Ultima Hora 95 Euro.

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Im Sommer zieht es wegen der vielen Touristen traditionell ausländische Kriminelle auf Mallorca. So fliegen hier auch regelmäßig sogenannte "Rolex"-Diebe aus Süditalien ein, die sich auf Luxusarmbanduhren spezialisiert haben. Sie schlagen vor allem im Südwesten der Insel zu, etwa im Yachthafen Puerto Portals, wo sie wohlhabende Opfer vermuten. Auch Einbrecherbanden reisen auf die Insel.