Immer wieder Staus und stockender Verkehr auf der Ma-10, der Ortsdurchfahrt von Deià. | UH

Die im Nordwesten von Mallorca liegende Gemeinde Deià und allen voran ihr Bürgermeister Lluís Enric Apesteguia wollen die Zufahrt zum Ort über die Ma-10 für Besucher einschränken. Der Grund dafür sei ein aktuell unverhältnismäßiges Verkehrsaufkommen. Dieser Zustand würde nicht nur die Lebensqualität der Anwohner, sondern auch das Besuchserlebnis der Urlauber stark einschränken und das könne in niemandes Interesse sein.

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Unterstützt wird der Vorschlag von dem Verein „Tramuntana XXI“, der sich für nachhaltigen Tourismus auf Mallorca im Allgemeinen und im Tramuntana-Gebirge im Speziellen einsetzt. Zwar habe die Gemeinde dieses Problem schon viele Jahre, es sei nun aber wirklich an der Zeit, etwas an dem Zustand zu ändern. Deiàs Bürgermeister und der Vizepräsident des Vereins, Joan Mayol, fordern das Erstellen einer Studie, um die Verkehrsbelastung im Ort zu analysieren und im Anschluss mit den Verwaltungen anderer betroffener Gemeinden eine sinnvolle Lösung zu erarbeiten.

Deià gilt als eines der beliebtesten Ausflugsziele auf Mallorca. Aufgrund der andauernden Trockenheit gibt es derzeit Restriktionen hinsichtlich des Wasserverbrauchs im Ort. Demnach ist es aktuell untersagt, Trinkwasser zur Gartenbewässerung oder zum füllen von Swimmingpools zu nutzen.