TW
0

Angesichts des Klimawandels wird von Expertenseite damit gerechnet, dass tragische Vorfälle wie der Blitztod zweier Touristen an der Cala Mesquida am Donnerstag wohl häufiger vorkommen werden. Davon müsse man ausgehen, weil am Mittelmeer mit heftigeren Gewittern als früher gerechnet werden müsse, sagte Joan Pol, der Katastrophenschutzkoordinator der Balearen-Regierung, der MM-Schwesterzeitung Ultima Hora.

Der 65-jährige Schweizer Daniel Markus W. und der 51-jährige Deutsche Lars P. starben an dem Strand im Nordosten von Mallorca, als ein Blitz sie gegen 15.40 Uhr traf. W. war sofort tot, P. 40 Minuten später.

Ähnliche Nachrichten

Laut Joan Pol ist es unerlässlich, einen Strand ohne Zeitverzug zu verlassen, wenn ein Gewitter aufzieht. Handtücher und Sonnenschirme müssten stehen und liegen gelassen werden, bis sich die Situation wieder entspannt habe.

Die Rettungsschwimmer, die am Donnerstag an der Cala Mesquida Dienst taten, sagten unterdessen, dass sie keine Zeit gehabt hätten, sämtliche Menschen aus dem Wasser zu holen. Zu schnell habe sich das Gewitter gebildet. Jaume Barceló von der Guardia Civil sagte dazu, dass die "Socorristas" in dieser Extremsituation völlig richtig gehandelt und sofort die rote Fahne gehisst hätten.