Dazu gehören seinen Angaben zufolge die Gastbetriebe La Culinaria und El Bandarra, die sehr gut laufen würden. Mit Repräsentanten dieser beiden Lokale hielt sich Colombás jüngst in der Stadt Valladolid auf, wo der spanische Tapas-Wettbewerb über die Bühne ging. Für die Balearen nahm der Spitzenkoch Igor Rodriguez teil.
Der Betreiber des Emblemàtic sprach von einer "unternehmerischen Entscheidung", die darin begründet liege, dass ein gutes Übernahmeangebot vorliege. Das ehemalige Gran Cappuccino hat eine dramatische Vorgeschichte: Am 27. September 1998 forderte eine verheerende Explosion ein Menschenleben, 47 Personen wurden damals teils schwer verletzt, als es im Keller des Hauses zu einer Gasexplosion kam.
Bei dem Todesopfer handelte es sich um einen 21-jährigen Kellner, der wenige Tage nach dem Unglück seinen schweren Brandverletzungen erlag. Das neben dem Hard-Rock-Café gelegene Lokal wurde bei dem Unglück vollständig zerstört. Nach langwierigen Ermittlungen stand schließlich zum Jahresende fest, dass die Ursache eine defekte Stadtgasleitung gewesen war.
Die Cappuccino-Gruppe ist auch in anderen Teilen von Palma und andernorts auf Mallorca wie beispielsweise Valldemossa, Puerto Portals und Port d'Andratx mit eher hochpreisigen Cafés vertreten, die mitteleuropäische Touristen in großen Scharen anziehen.
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