Krankenwagen von "Samu 061" im Einsatz (Archivfoto). | Ultima Hora

Nach der Messerstecherei in der Nähe eines Lokals an der Playa de Palma de Mallorca mit einem Schwerverletzten ist klar geworden, worum es bei der Auseinandersetzung ging. Nach Informationen der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" bat einer der beiden Beteiligten am SonntagNachmittag seinen Bekannten in der Marbella-Straße zunächst um Geld, um weiter einen "einarmigen Banditen" bedienen zu können. Dies wurde ihm verweigert.

Daraufhin brach eine hitzige Diskussion los. Irgendwann schlug einer der Männer dem anderen ins Gesicht. Der Agressor behauptete, dass er ihm das Geld schulde, weil er seinerseits für ihn eine Prise Kokain bezahlt habe. Der Geschlagene verließ das Lokal und stieg in ein Auto. Der andere verfolgte ihn, stieg auch ein und schlug weiter auf sein Opfer ein.

Dann entwendete er ihm auch noch ein Handy, 200 Euro in bar und etwas Kokain und wollte wieder das Lokal betreten, um dort den "einarmigen Banditen" zu bedienen. Der bestohlene Kumpan verließ das Auto ebenfalls und fügte dem anderen Mann noch vor der Bar drei Messerstiche zu. Der Täter wurde später am Eingang zur Drogensiedlung Son Banya von Polizisten gestellt und festgenommen.

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Zuvor hatten die Männer, deren Nationalität nicht angegeben wurde, mehrere Nächte in dem Partyareal durchgezecht. Dabei wurden offenbar Alkohol in größeren Mengen und Drogen eingenommen.