Countdown zum Generalstreik läuft

Schulen und Notaufnahmen bleiben geöffnet, Palmas Busbetrieb eingeschränkt

Am Sitz der Gewerkschaft Comisiones Obreras werden die Fahnen für die Protestmärsche vorbereitet.

Am Sitz der Gewerkschaft Comisiones Obreras werden die Fahnen für die Protestmärsche vorbereitet.

Foto: Foto: Miquel Àngel Cañellas

Die Gewerkschaften auf den Balearen zählen den Countdown zum spanienweiten Generalstreik am Mittwoch, 14. November. Zur Zeit werden mehr als 30.000 Plakate, Aufkleber und Fahnen vorbereitet. Bereits am Montag fuhren Gewerkschaftler in 40 Autos durch Palma, um fahnenschwenkend zum Streik aufzurufen.

Ausgenommen vom Streik sind die Notaufnahmen an den Krankenhäusern, die Krankentransporte sowie die Stationen für Krebs- und Dialysepatienten. In den Kliniken gilt eingeschränkter Dienst wie an Feiertagen. Geöffnet bleiben auch sämtliche Schulen, die öffentlichen, halböffentlichen und privaten. Gestreikt werden kann hingegen an der Universität.

Einen eingeschränkten Dienst absolviert auch der öffentliche Nahverkehr, der Fahrplan von Palmas Stadtbussen wird um drei Viertel gekürzt, auch die Metro und die Bahnen fahren weniger. Der Flugverkehr zwischen den Inseln wird nur zu 50 Prozent abgedeckt. (zap)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

PS / Vor über 8 Jahren

Dieser Streik ist so überflüssig wie nur was. Der "Schwachsinn der Gewerkschaften" stürzt das Land nur noch mehr in die Krise. Ich habe in meinem Leben noch nie einen Gewerkschaftsfunktinär getroffen, welcher durch eigene Arbeit seinen Lebensunterhalt bestritten hat. Alles nur Schmarotzer der Allgemeinheit. Früher waren das die Funktionäre der Kommunisten - heute sind diese bei den Gewerkschaften. Wenn die Gewerkschaftsmitglieder sich einmal die Vermögen Ihrer Funktionäre anschauen würden, dann käme bestimmt das "Erwachen". Leute geht arbeiten (falls Ihr welche habt) und hört nicht auf diese "Dummschwätzer".