Infantin soll Palma-Titel einbüßen

Für Cristina kommt es immer dicker

La Rambla, Palma de Mallorca |
Seit Februar 2013 heißt die "Rambla dels Ducs de Palma" nur noch schlicht "Rambla".

Seit Februar 2013 heißt die "Rambla dels Ducs de Palma" nur noch schlicht "Rambla".

Die konservative Mehrheit im Stadtrat von Palma de Mallorca prüft, ob sie sich dem Antrag der beiden Linksparteien anschließt, demzufolge König Felipe VI. aufgefordert werden soll, seiner Schwester Cristina und deren Ehemann Iñaki Urdangarin den Ehrentitel "Herzöge von Palma" ("Ducs de Palma") abzuerkennen.

Beide werden sich demnächst auf Mallorca wegen Korruption und Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten müssen. Bereits im Februar 2013 hatte die Stadt deswegen den Prachtboulevard "Rambla dels Ducs de Palma" wieder in "Rambla" umbenannt.

Cristina und ihr Mann haben den Titel im Jahr 1997 vom damaligen König Juan Carlos verliehen bekommen. Nur der König kann ihn wieder aberkennen.

Derweil hat in Madrid die sozialistische Partei PSOE den König aufgefordert, seine Schwester zum Verzicht auf ihre dynastischen Rechte aufzufordern. Dies sei keine Privatangelegenheit der Infantin, sondern betreffe das Königshaus als solches. Derzeit steht Cristina an sechster Stelle der spanischen Thronfolge. (jm)

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