Polizeistreit an der Playa de Palma

Playa de Palma |
Wie im Vorjahr kommt auch diesen Sommer Polizeiverstärkung vom Festland nach Palma.

Wie im Vorjahr kommt auch diesen Sommer Polizeiverstärkung vom Festland nach Palma.

Foto: Foto: Teresa Ayuga

Bei einer Zusammenkunft zwischen Vertretern des Rathauses von Palma und der spanischen Nationalpolizei sollen die Fetzen geflogen sein. Das berichten die balearischen Medien. Streitpunkt ist die Polizeiverstärkung an der Playa de Palma während der touristischen Saison. 

Wie die spanische MM-Schwesterzeitung Ultima Hora am Donnerstag berichtete, betrachtet das Rathaus die Verstärkung als zu gering. Der kommissarische Leiter der Delegation der spanischen Zentralregierung hielt dagegen: Die Zahl der zusätzlichen Beamten, die ab 1. Juli an der Playa de Palma im Dienst sein werden, liege mit 170 Polizisten vom Festland auf Vorjahresniveau. Davor sei die Zahl um 23 Prozent erhöht worden.

Bürgermeister Hila monierte zudem, dass die Verstärkung zu spät erfolge. Die touristische Saison an der Playa beginne bereits lange vor dem 1. Juli. Er habe bereits vor Monaten um Verstärkung gebeten, aber keine Antwort erhalten. Die Delegation der spanischen Zentralregierung und mehrere Polizeigewerkschaften kritisierten hingegen Hila, er missbrauche die Polizeikräfte aus wahltaktischen Gründen. 

Die Stimmung während der Zusammenkunft war extrem angespannt, berichtete Ultima Hora. Palmas Sicherheitsdezernentin Angélica Pastor sei kurz davor gewesen, die Sitzung zu verlassen. 

Weiter wurde bekannt, dass die spanische Nationalpolizei diesen Sommer die ambulanten Händler an der Playa de Palma nicht kontrollieren wird. Das sei ausschließlich Kompetenz der Lokalpolizei von Palma, die wiederum dem Rathaus unterstellt ist. Auch werde es keine gemeinsame Streifendienste geben.

Die Atmosphäre zwischen den beiden Polizeibehörden gilt als angespannt. Die Nationalpolizei ermittelt zudem derzeit im Auftrag der Justiz im Polizeiskandal gegen die Lokalpolizei von Palma. (as)

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Hajo Hajo / Vor über 3 Jahren

FrankHH@ wieder mal haben Sie nicht verstanden WAS Fakt ist. Es handelt sich um eine "ums ganze Mittelmeer" und auf den "Canaren" streng organisierte Mafia, die von seriösem Handel mit guten Produkten soweit entfernt ist, wie die Erde vom Mars. Sie sind illegal und verkaufen ohne korrekte Gewerbeerlaubnis illegalen Schund, der aus China und Nahen Osten kommt. Insider berichten, sie werden extra in Afrika angeheuert, bekommen ein Flugticket und ein Bett in einer Massenunterkunft. Sowas ist Sklavenhandel und dagegen muss die Nationalpolizei vorgehen, so wie gegen illegale Prostituierte auch. Die Bosse treiben sich nachts in den Edeldiscos auf dem Paseo Maritimo in Palma rum, protzen mit Seidennazügen, Brillies und Deutschen Luxusschlitten. Innerhlab der Organisation kann man sich "hocharbeiten", egal wie !! Mit der Masche "ach die Armen aus Afrika" kommt man dann bei Urlaubern ganz gut an. Und daheim gehen die dann dem Zoll am Flughafen ist Netz, wo sie dann wegen gefälschten Marken abgezockt werden. In München warten sie bereits auf alle Flugzeuge aus Antalya und von Mallorca, wie ich immer wieder beobachten konnte.

FrankHH / Vor über 3 Jahren

Immer die gleiche Leier..., die Strassenhändler aus Afrika kriegen kein Hartz4 oder sonstige Stütze, sollen die verhungern oder kriminell werden ? Die meisten sind nette Kerle die nur überleben wollen. Die aggressiven und kriminellen Damen die so tun als wenn sie für kleines Geld sexuelle Anbieten würden und dann die Angetrunkenen zusammenschlagen und ausrauben, denen tut man ja nichts, maximal Bewährung, und das seit über einem Jahrzehnt. Aber dafür lieber junge Touristen bestrafen wenn sie mal über die Strenge schlagen. Logik made in Spain.

Carneval / Vor über 3 Jahren

Nicht nur die Polizei muss aktiver werden, sondern die dämlichen Touristen sollen endlich begreifen. Wer von den "amblanten Händlern" kauft - ist mitschuldig. Wenn diese keine Geschäfte machen würden, wären sie längst weg.

Hajo Hajo / Vor über 3 Jahren

Was für eine krude Logik?? Natürlich ist es Sache der Nationalpolizei und der Guardia Civil sich um die Strassenhändler zu kümmern. Denn sie sind illegale Zumwanderer und haben weder eine Aufenthaltserl- noch Gewerbeerlaibnis. Ausserdem gehören sie einer Organisation an, die rund ums Mittelmeer mafiaose Strukturen aufgebaut hat, um dort ihre aus Asien importierten gefälschten Artikel zu verkaufen. Deshalb sollte sich die Nationalpolizie mit den Kollegen der andereren Anrainerstaaten zusammen schliessen, um diese Mafia zu zerstören.