Zimmermädchen fordern menschenwürdige Arbeitsbedingungen

Palma de Mallorca |
Mehr als 200 Personen versammelten sich bei der Demonstration auf der Plaza España in Palma.

Mehr als 200 Personen versammelten sich bei der Demonstration auf der Plaza España in Palma.

Foto: Miquel Angel Canellas

Bei einer Demonstration am Mittwoch haben Zimmermädchen, die in Hotels beschäftigt sind, bessere Arbeitsbedingungen gefordert. Rund 200 Frauen versammelten sich dabei auf der Plaza España in Palma. Die Kundgebung richtete sich nicht nur gegen die Unternehmen, sondern appellierte auch an die künftige Regierung Spaniens, einzugreifen.

Die Gewerkschaften UGT und CCOO haben in ganz Spanien eine Kampagne gestartet, um bessere Arbeitsbedingungen in der Hotellerie zu fordern. Die Kundgebung in Palma war der Beginn einer Reihe von Demonstrationen, die national geplant sind. Mallorca ist das wichtigste touristische Urlaubsziel Spaniens mit der höchsten Bettenzahl pro Einwohner.

Ein Plakat bei der Demonstration proklamierte: "Hoteliers, wir sind Arbeiter und keine Packesel!". Die Gewerkschaftssprecher Ginés Díez y Antonio Copete sagten der Tageszeitung Ultima Hora, die Putzfrauen litten sehr unter dem übermäßigen Arbeitsdruck. "Viele können den Arbeitstag nur mit Schmerzmitteln durchstehen", sagten sie.

Des Weiteren wiesen die Gewerkschaften darauf hin, dass im Hotelsektor während der Hochsaison bis zu 20.000 Arbeiterinnen fehlten. Denn wo fünf Mitarbeiter sein sollten, werden nur vier eingestellt. (ac)

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