Alle an einem Tisch gegen umstrittenen Straßenhandel

Mallorca |
Ambulanter Straßenhandel an der Playa de Palma.

Ambulanter Straßenhandel an der Playa de Palma.

Foto: Miquel Àngel Cañellas

Der Kampf gegen die Aktivitäten der ambulanten Straßenhändler soll mit einer neuen Kooperation besser vorangetrieben werden. Das ist das Ergebnis eines Treffens, zu dem die Delegierte der spanischen Zentralregierung für die Balearen, Maria Salom, Kommunen und Einzelhandelsverbände an einen "runden Tisch" eingeladen hatte.

Die konservative Politikerin, die den staatlichen Polizeieinheiten auf Mallorca vorsteht, betonte, dass jede Körperschaft sich ihrer Kompetenzen bewusst zu sein habe. Die spanische Nationalpolizei und die Guardia Civil seien aktiv im Kampf gegen jene Mafia tätig, die die Straßenhändler mit Waren versorgt.

Notwendigkeit sei jedoch eine bessere Koordination mit der Lokalpolizei der einzelnen Kommunen, die jeweils den Rathäusern unterstellt ist. Hier wurde ein Mehr an Zusammenarbeit vereinbart.

Salom betonte, dass die Situation in Gemeinden, die eine kommunale Verordnung gegen den Straßenhandel verabschiedet haben, deutlich besser sei. Dies sei beispielsweise in Calvià der Fall. Sie appellierte an die Kommunen, entsprechende Verordnungen in Kraft zu setzen. Ihre Delegation werde dazu dem balearischen Gemeinde- und Städteverband (Felib) hilfreich zu Seite stehen. 

Der balearische Sozialminister Iago Negueruela lobte die Arbeit der Delegation samt ihrer Infokampagne, die sich insbesondere in Häfen und Flughäfen an  Urlauber richtet.

Die Einzelhandelsverbände, die von Kommunen wie Palma schon lange ein härteres Vorgehen gegen die ambulanten Straßenhändler fordern, begrüßten die in Aussicht gestellte Kooperation der Behörden untereinander, mahnten aber "Taten statt Worte" an. Falls sich dessen ungeachtet keine Besserung einstellen sollte, wollten sie "die politisch Verantwortlichen" zur Rechenschaft ziehen. (as)

Kommentar

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wolfgang / Vor über 3 Jahren

nur mal nebenbei,,,,diese strassenhändler haben auch andere sachen im angebot,,,,wenn man nach grass fragt,,,gehen sie kurz weg und holen aus irgend einer ecke das kraut,,,dieses brillen zeug und handtaschen ist nur schein um mittendrin im getümmel unauffällig die eigentliche ware anzubieten,,,,

August / Vor über 3 Jahren

Und wann wird mit dem "Kampf" gegen diese desaströsen Umstände dann begonnen???????

Blitzgneisser / Vor über 3 Jahren

Das (Nicht)Vorgehen der mallorquinischen Politik und Polizei in dieser Angelegenheit ist mehr als bezeichnend. Hier wird auf einzigartige Art und Weise dokumentiert, was die Genannten für die "dummen" Urlauberinnen und Urlauber an Wertschätzung über haben! Und die Urlauber und Urlauberinnen (nehme mich und meine Frau nicht aus) kommen jedes Jahr wie dumme Herdentiere in ein Urlaubsland, dass den nötigen Respekt und die Achtung der Menschen, die das Werkl mit Ihrem Geld aufrecht erhalten, vollständig vermissen lässt.

Ex-Malleurlauber / Vor über 3 Jahren

Diese Probleme sind nur dadurch zu bereinigen, dass Mallorca bei den geneigten Urlaubern unter diesen Umständen eine Saison lang mal zu einem absoluten "no go" erklärt wird und keiner mehr auf Mallorca Urlaub macht. Würde für die politischen und polizeilichen Verantwortlichen auf Mallorca eine gute Lehrsaison (auch Leersaison) bedeuten.

FCB-Fan / Vor über 3 Jahren

Auf dem Markt in Arenal habe ich eine sogenannte "N....er-Uhr" für 10 Euro bekommen. Und in jedem Chinaladen kriegt man die Sonnenbrillen schon für 5 Euro. Diese allerdings haben keinen UV-Schutz wie auch keine die am Strand teuer verkauft werden.

Federico / Vor über 3 Jahren

@Hajo Hajo. Damit hast du recht. Mir geht es auch gar nicht um Hautfarbe oder Nationalität. Ich bin sehr Sozial und kenne und respektiere vielen die normal ihre Arbeit machen, Lizensen haben und Steuer bezahlen. Unglaublich wenn man im ersten Meereslinie wohnt, seht was passiert und die Polizei (mit Händen gebunden vielleicht) handelt. Strafzetteln schreiben wenn es auskomt und die Handelswaren beschlagnahmen. Eine Stunde später laufen die Gauner wieder über dem Strand oder Boulevard und arbeiten durch Whatsapp immer zusammen mit Ihrem ‘Kollegen’. Es ist fast nie einer ganz alleine. Und dann in der Nacht oder früh im Morgen. Die Rauber schleien durch das Sand un stehlen wie Raben. Die dumme Paare, ‘Romantiek’ die Liebe machen oder im Meer baden, bemerken sogar nichts und hören nur die Wellen von der Brandung. Weg Taschen mit Inhalt. Die Gauner arbeiten auch mit zwei. Der Erste schnell die Wertsachen unter dem Sand verstecken und später aufhohlen. Die Zweite ist hilfreich die bestohlene Paare darauf hin zu weisen sie hätten besser Aufpassen sollen. Das Strand beleuchten wie ein Fussballfeld und die Kopf von Polizisten und weitere Behörden wie Straussen unter dem Sand. Usw, usw, usw!!!

Hajo Hajo / Vor über 3 Jahren

Carlos@ der gesamte Handel ist ein streng von der Mafia organisiertes Netzwerk über das ganze Mittelmeer bis zu den Canaren. Alle leben nur von der Illegalität und der Aufdringlichkeit. Würden sie hingegen ein Gewerbe anmelden und korrekt Steuern zahlen, hätte im Prinzip keiner was dagegen. Genau das aber wollen die Bosse nicht, die die Gewinne abends in der Nobeldisco am Paseo umsetzen und mit dicken Luxusschlitten Mädels abschleppen. Von wegen, die Läufer ernähren ihre Familien.

Ach ja, schaun Sie doch mal, dass auch viele einer ordentlichen Arbeit bei kommunalen und privaten Unternehmen nachgehen oder auf dem Markt einen eigenen Stand betreiben? Keiner von diesen versucht die Urlauber ab zu zocken und geht ihnen auf die Nerven. Sie zahlen auch ihre Steuern und soz.Vers.

Andreas Kummer / Vor über 3 Jahren

Das War schon vor Jahren so.Und es wird auch so bleiben....Immer nur laber,laber,laber... Wie sagt man so schön....Eine Krähe kratz der anderen kein Auge aus.Besser wäre Just Do it.

Carlos I / Vor über 3 Jahren

Frederico, Calvia kann eines: alles verbieten, aber da, wo es ans Eingemachte geht.. die Linken eben. Den kleinen Staßenhändler wirds teffen, weil die Herrschaften "da oben" viel zu viel Angst haben, sich an die Mafia ranzuwagen! Der kleine dunkelhäutige Mann, der hier Geld verdient, um seine Familie in Afrika nicht verhungern zu lassen. Das ist die andere Seite der Medaille... Von den Straßenhändlern ist nur ein kleiner Teil schlecht, da gehe ich mal von aus.Einige haben ihre Familie hier, die Kinder gehen hier in die Schule.. , was macht man dann mit diesen Menschen??

Schlaudia Kiffer / Vor über 3 Jahren

Die Polizei könnte den Sumpf innerhalb von 72 Stunden trockenlegen. Aber die sehe ich jeden Tag mit freundlichem Gesicht danebenstehen. Verarsche diese Ankündigung. Sonst garnichts.