Deutsche Frau ist das 16. Terroropfer von Barcelona

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Balearen-Politiker bei der Teilnahme an der Kundgebung von Barcelona auf der bekannten Flaniermeile Ramblas.

Balearen-Politiker bei der Teilnahme an der Kundgebung von Barcelona auf der bekannten Flaniermeile Ramblas.

Foto: P. Bergas / ultimagora.es

Mehr als eine Woche nach dem islamistischen Anschlag von Barcelona ist eine deutsche Frau ihren schweren Verletzungen erlegen. Das berichten spanische Medien unter Berufung auf die katalanische Regionalregierung. Mit dem Tod der 51-Jährigen erhöht sich die Anzahl der Menschen, die dem Terrorakt zum Opfer fielen, auf 16.

Nach wie vor werden 24 Menschen in den Krankenhäusern der nordostspanischen Region behandelt. Fünf von ihnen schweben weiterhin in Lebensgefahr, vier sind schwer-, 15 weniger schwer verletzt.

Unterdessen hatten am Samstag rund 500.000 Menschen in der katalanischen Metropole gegen Teror und Gewalt demonstriert. Aus Mallorca waren zahlreiche Politiker nach Barcelona geflogen, um an der Kundgebung teilzunehmen. Die balearische Ministerpräsidentin Francina Armengol legte auf den Ramblas, jener Flaniereile, wo einer der Terroristen mit einem Lieferwagen durch die Menschenmenge gerast war, einen Blumenstrauß nieder.

Palmas Bürgermeister Antoni Noguera sagte, die Kundgebung sei ein weltweiter Ruf nach Demokratie und Menschlichkeit, ein Aufschrei gegen die Barbarei.

Weitere Balearenpolitiker, die an der Kundgebung teilnahmen, waren unter anderem der Chef der oppositionellen Konservativen, Gabriel Company; der Vizepräsident des Inselrates, Jesús Jurado; der ehemahlige Ministerpräsident Francesc Antich; Palmas Ex-Bürgermeister José Hila; die Balearen-Minister für Soziales und Arbeit, Fina Santiago und Iago Negueruela. (as)

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Maria / Vor über 2 Jahren

Die Großkotzigkeit, mit der hier "Mike" und "Thomas" Menschen verhöhnen, die sich gegen den IS-Terror aussprechen, finde ich schlicht erbärmlich und respektlos!

Mike / Vor über 2 Jahren

Spanien: Anschlag in Barcelona am 17. August 2017 Großbritannien: Anschlag in London am 3. Juni 2017 Großbritannien: Anschlag in Manchester am 22. Mai 2017 Frankreich: Anschlag in Paris am 20. April 2017 Schweden: Anschlag in Stockholm am 7. April 2017 Russland: Anschlag in St. Petersburg am 3. April 2017 Großbritannien: Anschlag in London am 22. März 2017 Türkei: Anschlag in Istanbul am 1. Januar 2017 eines mutmaßlichen IS-Terroristen Frankreich: Anschlag in Saint-Étienne-du-Rouvray am 26. Juli 2016 Frankreich: Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016 Türkei: Anschlag in Istanbul am 28. Juni 2016 mutmaßlicher IS-Terroristen Belgien: Anschlagsserie in Brüssel am 22. März 2016 Türkei: Anschlag auf deutsche Touristengruppe in Istanbul am 12. Januar 2016 Frankreich: Anschlagsserie in Paris am 13. November 2015 Russland: Flugzeugabsturz einer russischen Passagiermaschine am 31. Oktober 2015 Türkei: Anschlag auf Friedensdemonstration in Ankara am 10. Oktober 2015 Dänemark: Anschlag auf Kulturzentrum in Kopenhagen am 14. Februar 2015 Frankreich: Anschlag auf Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris am 7. Januar 2015 ----------

...und nach jedem Anschlag gibt es von den Politikern Beileidsbekundungen vom Fließband, Durchhalteparolen vom bereits abgegriffenen Zettel ala "...lasst euch nicht einschüchtern", und natürlich das Volk, welches sich hinter neu aufgestellten Betonbarrieren nicht einschüchtern lässt. Und obige Schilder hochhält.^^

Großes Kino.

Thomas / Vor über 2 Jahren

„No tinc por“, wir haben keine Angst. 500.000 harte Hunde gegen die Weicheier des IS. Es werden nun die Gotteskrieger sein, die sich winselnd vor Angst wieder unter dem Stein verkriechen, unter dem sie einst hervorgekommen sind. Jeder radikale Moslem, der im Namen Allahs schon den Entschluss gefasst hatte, zu bomben, zu messern oder auf irgend einer Flaniermeile am Steuer des Lieferwagens mit Fußgängern zu kegeln, wird nun zerfressen von Selbstvorwürfen und Schuldgefühlen von seinem Tun ablassen, dem nächsten Ungläubigen, dem er begegnet, weinend um den Hals fallen und um Vergebung für seine ruchlosen Pläne anflehen.

Zudem wissen wir es jetzt genau: Die meisten Menschen in Barcelona sind nicht für, sondern GEGEN den Terror! Und auch noch gegen Gewalt! Wer hätte das vorher für möglich gehalten? Ohne diese Demonstration hätten wir von dieser Tatsache niemals Kenntnis erlangt. Und kein Zweifel, mit dieser machtvollen Kundgebung wurde endgültig und für alle Zeiten ein Schlussstrich unter das Kapitel Terroranschläge gezogen. Angesichts dessen wird es der IS niemals wieder wagen, auch nur an die Möglichkeit eines Terroranschlages zu denken.