Keine guten Noten für Palmas Rathausführung

| | Palma de Mallorca |
Das Archivfoto zeigt den Stadtrat von Palma samt dem ehemaligen Bürgermeister José Hila auf dem Ratssitz des Alkalden.

Das Archivfoto zeigt den Stadtrat von Palma samt dem ehemaligen Bürgermeister José Hila auf dem Ratssitz des Alkalden.

Foto: Jaume Morey

Einer Umfrage im Auftrag der spanischen Tageszeitung Ultima Hora zufolge ist knapp die Hälfte aller Bürger in Palma, exakt 49,1 Prozent, mit ihrer Stadtverwaltung unzufrieden bis sehr unzufrieden. 37 Prozent zeigten sich hingegen zufrieden bis sehr zufrieden. 13,9 Prozent äußerten keine Meinung. Nach spanischen Schulnoten würde die Linkskoalition im Rathaus demnach eine 4,4 erhalten (von insgesamt 10) und damit durchfallen.

Besser schneidet indes Bürgermeister José Hila ab, der allerdings seit September nicht mehr im Amt ist. Er hatte während der ersten zwei Jahre der Legislaturperiode das Zepter in der Hand. Jetzt ist er Baudezernent, während der frühere Baudezernent Antoni Noguera nun der amtierende Bürgermeister ist. Für José Hilas Wirken im Rathaus stellten die Bürger die Note 5,7 aus, damit hat er knapp bestanden. Dem Wirken des neuen Rathauschefs Noguera ist in der Umfrage nicht nachgegangen, da er noch nicht lange im Amt ist.

Wären jetzt Neuwahlen in Palma, dann würden der Umfrage zufolge die bürgerlichen Regionalisten der Partei Pi mit einem Sitz in den Stadtrat einziehen. Gemeinsam mit Pi würden dadurch die jetzigen Oppositionsparteien der Konservativen und Liberalen mit einer Stimme die Mehrheit erlangen und einen Regierungswechsel herbeiführen können. Die Sozialisten zeigen sich stabil, die kleinen Linksparteien würden hingen Stimmen einbüßen.

Die Umfrage führte das balearische Sozialinstitut IBES aus. Die Anzahl der Befragten war nicht bekannt. (as)

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