Extremistenpartei Vox lockt in Palma Youngster mit Freibier

| | Palma, Mallorca |
Vox-Anhänger bei der Veranstaltung in Palma.

Vox-Anhänger bei der Veranstaltung in Palma.

Foto: Ultima Hora

Mit einem kuriosen Event hat die rechtsextremistische Vox-Partei in Palma de Mallorca den Wahlkampf aufgemischt. 120 18- bis 30 Jahre junge Menschen folgten am Samstagabend der Einladung in die Diskothek PopulArt. Dort bekamen sie je zwei Becher Freibier gereicht. An der Veranstaltung nahmen auch der Regionalchef der Gruppierung, Jorge Campos, und die Abgeordneten-Spitzenkandidatin für den Kongress in Madrid, Malena Contestí, teil.

Der Vox-Partei werden gute Chancen gegeben, bei der spanienweiten Wahl am 28. April und bei der Regionalwahl am 26. Mai in die Abgeordnetenhäuser einzuziehen. Die Gruppierung wird von Experten deutlich rechts von der konservativen Volkspartei Partido Popular angesiedelt. Sie ist bereits im Parlament von Andalusien in Sevilla vertreten.

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Majorcus / Vor 6 Monaten

Jede neue Partei ist eine Bereicherung für eine echte Demokratie - undemokratische Parteien fürchten Konkurrenz und diffamieren diese. Wenn Wähler zufrieden sind, haben neue Parteien dann Chancen? Wer ist jetzt für den Erfolg dieser Partei verantwortlich?

Andre / Vor 6 Monaten

Jeder und alle, die die bedingungslose, illegale Einreise ohne Papiere in die EU kritisieren, sind rechtsextrem. Ein Land wie Kanada , z. B. , würde niemals die Einreise ungeprüft zulassen und die Bewohner einer derart hohen Gefahr aussetzen, Opfer von Gewalt und Terror zu werden. Dort wird alles durchleuchtet, u. A. Vorstrafen. Anscheinend können solche Parteien, wie die oben im Artikel nicht genug warnen. Über 350 Ermordete seitens solcher "Flüchtlinge" gibt es bereits. Und Barcelona, Berlin, Manchester, Nizza und Paris sind auch keine Warnungen. Ich kenne diese Partei und deren Inhalte nicht. Langsam sollte man aber wach werden und aufhören, alle grundsätzlich als rechtsextrem zu bezeichnen, die nicht einfach für eine einfache Politik sind und die auch kritisieren, daß eben nicht mehr und niemand mehr, an der EU Außengrenze kontrolliert wird.

Thomas Berthold / Vor 6 Monaten

Ach, da gibt's noch Freibier??