Umweltsünden kommen FAN-Erbauer teuer zu stehen

| Palma, Mallorca |
Blick in das FAN-Einkaufszentrum.

Blick in das FAN-Einkaufszentrum.

Foto: Ultima Hora

Die Stadt Palma de Mallorca hat drei Firmen wegen Umweltverschmutzung zu einer Strafe von 2,5 Millionen Euro verdonnert. Den Unternehmen wurde nachgewiesen, während der Errichtung des Einkaufszentrums FAN im Stadtteil Coll d'en Rabassa Baumüll in geschützten Gebieten deponiert zu haben, wie Umweltdezernentin Neus Truyol am Dienstag mitteilte.

Dabei handelte es 84.000 Kubikmeter Überreste.

Das französische Unternehmen Carrefour Property, das hinter FAN Mallorca Shopping steht, begann im Februar 2014 mit dem Bau, der eine Investition in Höhe von 190 Millionen Euro bedeutet. 120 Geschäfte – auf zwei Stockwerken verteilt – finden dort Platz. Das Parkhaus hält 2500 Stellplätze bereit. Ein Kino mit vibrierenden Sesseln für 4D-Technik gibt es sowie gastronomische Angebote und Unterhaltungsmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich.

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Hajo Hajo / Vor 1 Monat

Sehr lustig. War der Baubehörde wohl zu heiß draussen den Beginn und Fortschrit der Bauarbeiten zu überwachen? Dann musste es ja soweit kommen. Eigentlich müßten sie bestraft werden. Denn sie hätten es verhindern können.

Carneval / Vor 1 Monat

Hallo Roki, was hat illegale Entsorgung mit den - leider - schlechten Kläranlagen zu tun?

Majorcus / Vor 1 Monat

Grob überschlagen geht es um die Entsorgung von ca. 200.000 Tonnen verschiedenster "Überreste" - da die genaue Zusammensetzung nicht bekannt ist, scheint mir fraglich, ob diese Strafe nicht niedriger ist, als die Kosten einer vorschriftsgemäßen Entsorgung?

rokl / Vor 1 Monat

Andere abzuzocken, da ist man schnell dabei, aber die eigene Kläranlage auszubauen, da ist man untätig. Offensichtlich gibt es in Spanien nicht die Möglichkeit der Untätigkeitsklage, mit der man Behörden auf Trab bringen kann.

El Artesano / Vor 1 Monat

Bis in die 90er Jahre war es vielfach üblich, daß die letzten Gewerke auf einer Baustelle wie Elektriker, Installateur, Fliesen- und Bodenleger sowie Maler mangels Schuttmulde ihre Kleinabfälle in einer extra auf dem Grundstück des Neubaus ausgehobenen Grube entsorgten.

Ebenso wurde die Grube des damals noch üblichen Baustellen - Plumpsklos nach Abtransport des Klohäuschens aus verzinktem Wellblech mit Erdreich aufgefüllt.