Die Wahlen bringen Spaniens Parteien nicht weiter

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Balearen-Bürger beim Urnengang.

Balearen-Bürger beim Urnengang.

Foto: Jaume Morey

Die Wahlen in Spanien haben das Land wie befürchtet nicht näher an eine stabile Regierung gebracht. Keine Partei kann alleine regieren. Es müssen Bündnisse gesucht werden, was in der Vergangenheit gescheitert ist.

Nach Schließung der Wahllokale veröffentlichte der TV-Sender RTVE eine auf Umfrageergebnissen basierende Prognose. Demzufolge haben die konservative PP und die Rechtspopulisten von Vox Stimmengewinne eingefahren, die linke PSOE und die Protestpartei Unidos Podemos müssen Verluste verbuchen. Die liberalen Ciudadanos erleben einen Einbruch.

Die meisten Sitze entfallen demnach auf die PSOE, zwischen 114 und 119. Nach den Wahlen vom 28. April hatte sie noch 123 Abgeordnete in den Kongress schicken können.

Die PP erhält der Prognose zufolge 85 bis 90 Sitze, bei der letzten Wahl waren es 66.

Vox erstarkt deutlich. Von bisher 24 Abgeordneten geht es hoch auf zwischen 56 und 59 Kongressmitglieder. Damit ist Vox die drittstärkste Kraft im spanischen Parlament.

Unidos Podemos fällt von 42 auf 30 bis 34 Abgeordnete.

Die Ciudadanos bringen es auf gerade noch 14 oder 15 Vertreter im Kongress. Bisher hatten sie 57.

Hinzu kommen noch einige, zumeist nur regional angetretene Kleinparteien.

Auf den Balearen gewinnen der RTVE-Umfrage zufolge die PP und Vox jeweils einen Abgeordneten hinzu und kommen auf jeweils zwei. Die PSOE hat ebenfalls zwei, zuvor waren es drei. Auch Unidos Podemos verliert einen Abgeordneten und hat nur noch einen. Für die Ciudadanos bleibt es bei einem Vertreter im Kongress.

Es handelt sich wie gesagt nur um Umfrageergebnisse. Den Verlauf der Stimmauszählung kann man auf der Startseite des MM-Internetauftritts verfolgen.

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