Spanien-Parlament verlängert erneut Alarmzustand

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Blick in den Plenarsaal in Madrid.

Blick in den Plenarsaal in Madrid.

Foto: Cámara de Diputados

Das Parlament in Madrid hat am Mittwochabend wegen der auch auf Mallorca weiter grassierenden Coronakrise der Verlängerung des sogenannten Alarmzustandes bis zum 10. Mai zugestimmt. Allerdings kamen so viele Gegenstimmen wie noch nie zusammen, und zwar 62 der katalanistischen Separatisten-Parteien CUP und JxCat sowie der rechtspopulistischen Partei Vox.

Der Alarmzustand gilt seit dem 14. März und schränkt die Bewegungsfreiheit der Bürger massiv ein. Die größte Oppositionspartei PP kritisierte die Linkskoalition aus Sozialisten und Podemos zwar scharf, stimmte aber am Ende noch einmal zu. Die Linksparteien regieren mit hauchdünner Mehrheit und der Unterstützung mehrerer Kleinparteien.

Einzelne Regionen wie die Balearen können jetzt – anders als vorher – eigenständig entscheiden, ob sie etwa die Öffnung bestimmter Geschäfte zulassen. (it)

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frank / Vor 9 Monaten

@majorcus.Ich war 16 Jahre aktiv in der Kommunalpolitik tätig.Nachweisbar Und Sie ? Das Sie Menschenhasser sind, ist mehr wie offensichtlich.Kommt auch in einigen Kommentaren mehr wie deutlich durch.Aber alles dem Klima unterzuordnen, ist auch sehr fragwürdig.Am besten wäre für Sie später, dass Sie sich nach einem sehr entbehrungsreichen Leben anstatt zu beerdigen, kompostieren lassen.Der Umwelt zuliebe, versteht sich.

Majorcus / Vor 9 Monaten

Es wäre ein besonderes Beispiel demokratischer Mitwirkung, wenn die unzufriedenen Kommentatoren sich aktiv in der Politik engagieren würden. @Lars: "Es werden Hungersnöte kommen" - das liegt aber am menschen-verursachten Klima-Notstand.

Lars / Vor 9 Monaten

Alles ist sinnlos übertrieben. Es werden Hungersnöte kommen. Bei diesem Regime ( Franco like) werden viele nicht mehr wiederkommen.

Roger Müller / Vor 9 Monaten

Das Ergebnis verwundert mich nicht. Nur dass die größte Oppositionspartei PP (ähnlich zu der linken CDU?) vorher viel schimpft und dann der Schande der Haftsituation zustimmt, stößt mir etwas auf! 😉 Wieder mal zeigt sich, dass das Wählen von nationalen (Merkel) und hier internationalen Sozialisten (Sanchez) überhaupt nichts bringt! Da können die Spanier weiterhin kräftig täglich um 21:00 Uhr für Ihre Haftentlassung auf Ihre Töpfe kloppen! Lang lebe die Demokratie! Nieder mit den Diktatoren! 👍

Walter / Vor 9 Monaten

Sehr gut, ein Schritt in die richtige Richtung. Mallorca ist nicht Madrid oder Katalonien und muss daher auch dringend eigene und der Sachlage angemessene Entscheidungen treffen, die abseits der teils planlosen Entscheidungen der Zentralregierung, die dem Volk nicht länger zu verkaufen sind, liegen.

frank / Vor 9 Monaten

Warum kann man jetzt Inselintern nicht alles öffnen ??? Ohne Tourismus !!! Somit bleibt die "Fremdeinwirkung" aus uns es wäre zumindest für die Inselbevölkerung wieder ein halbwegs normales Leben möglich.Denn welches Hotel wird für am Ende grad mal 8 - 12 Wochen seinen Normalbetrieb hochfahren ??!! Die Saison dürfte selbst für den größten Optimisten gelaufen sein.Zumindest sind aktuell die "Tourist go home"- Anhänger zufrieden gestellt.

Alexander / Vor 9 Monaten

Echt enttäuschend. Die Opposition hätte doch wenigstens an ihre Stimmen Teilforderungen knüpfen können. Jetzt bin ich gespannt wie Armengol mit ihrer Flexibilität umgehen wird. Würde mich nicht wundern wenn sie sogar noch schärfer vorgeht, das würde zum bisherigen Bild passen.

Majorcus / Vor 9 Monaten

Hat schon jemand festgestellt, dass die Härte der Maßnahmen gegen Ausbreitung Europa-weit unabhängig von der politischen Ausrichtung ist – Vergleich NRW, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Spanien – wo regiert „rechts“, wo „links“ – wo ist es „lockerer“, wo „strenger“? es gibt auch viel mehr als nur "links" & "rechts" ...

KenO / Vor 9 Monaten

Na, warten wir mal ab, wie konstruktiv oder destruktiv die Inselregierung mit diesem partiellem Blankoscheck umgehen wird...

Sabine / Vor 9 Monaten

In der Tat grassiert auf Mallorca lediglich die Krise, nicht aber die Krankheit. Die "grassierende Coronakrise" als Sinnbild für unfähige Politiker. Geniale Wortschöpfung.