Keine deutsche Rückholaktionen für corona-infizierte Touristen

| | Mallorca |
Der Bundesadler.

Der Bundesadler.

Foto: Archiv

Wer Urlaub etwa auf Mallorca macht und sich hier mit Corona infiziert, kann nicht damit rechnen, vom deutschen Staat zurückgeholt zu werden. Darauf weist das Auswärtige Amt angesichts der bald beginnenden Schulferien hin.

Jeder müsse dann allein seine Rückreise organisieren, hatte Außenminister Heiko Maas bereits bei der Aufhebung der Grenzschließungen auf dem Gebiet der EU Mitte Juni gesagt.

Am Montag beginnen im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen die Sommerferien. Es wird damit gerechnet, dass viele Bürger von dort nach Mallorca kommen, um hier ihre Urlaube zu verbringen.

Bei Beginn der Pandemie hatte das Auswärtige Amt auch auf Mallorca eine Rückholaktion für die hier damals befindlichen Urlauber gestartet. Später wurde bekannt, dass die Behörde sich die Kosten für die Flüge von den Betroffenen erstatten lässt. (it)

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Majorcus / Vor 4 Monaten

@Walter: Wenn Sie Gesundheit zu managen hätten - könnte man sich binnen kurzer Zeit über Englische Infektions-Verhältnisse freuen?

Walter / Vor 4 Monaten

Immer schön Angst verbreiten. Ihr als Mallorca Medium tragt auch eine gewissen Verantwortung. Und wenn die deutsche Bundesregierung sowas raushaut, dann hat man damit vor allem Fernziele im Visier, deren Rückholung sehr viel aufwendiger wäre, sowohl logistisch, als auch von den Kosten her. Ein Mallorca Shuttle wäre immer locker drin. Also jetzt einfach mal den Ball flachhalten und sich nicht mitschuldig machen, wenn die Urlauber dieses Jahr ausbleiben, weil man sich medial an der Angst- und Schreckensverbreitung beteiligt, an einer Pandemie die ohnehin zweifelhaft ist, wie man inzwischen immer mehr erfährt. Maßnahmen sind teils übertrieben und nicht immer gerechtfertigt

wigo / Vor 4 Monaten

wie immer, nur die halbe Wahrheit. All diese Zurückgeholten hatten bezahlte und gebuchte Rückflüge. Nur sie durften in der BRD nicht landen.. Also musste man sie zurückholen. Das war also keine tolle Aktion sondern ein Vertuschen politischer Fehlentscheidungen. Und dafür müssen die jetzt zwischen 200 und 1000€ bezahlen und nicht jeder hat die stornieren Rückflüge erstattet bekommen.

Majorcus / Vor 4 Monaten

Da in Spanien 2 bis 3-mal so viele der Infizierte starben, wäre es angemessen, vor der Abreise verantwortungsbewusst die letzten Dinge zu regeln. "die Behörde sich die Kosten für die Flüge von den Betroffenen erstatten lässt." Die Zurückgeholten zahlen lediglich ca. 40 % - ca. 60 % zahlt die Allgemeinheit, u.a. auch Geringverdiener mit ... Quelle: www.waz.de/politik/regierung-holte-urlauber-nach-deutschland-das-sollen-sie-zahlen-id229321088.html

Stefan Meier / Vor 4 Monaten

Das ist natürlich Unsinn. Eine Rückholaktion war ja erst deshalb notwendig geworden, weil die Grenzen geschlossen und damit quasi ein Flugverbot einher ging. Es obliegt also den Regierungen, ob eine Rückholaktion überhaupt notwendig wird. Werden die Grenzen geschlossen, muss es auch wieder eine Rückholaktion geben. Wenn nicht, fallen auch keine Flüge aus und die Reisenden können normal zurückkommen. Nebelkerze.

Matze / Vor 4 Monaten

Dann wird es Zeit, dass die ersten Klagewellen kommen. Die Bundesregierung hat uns in diese Lage gebracht, dass man seinen Urlaub lieber antritt. Keinerlei Gesetzesentwürfe oder Sonderreglungen wurden beschlossen, damit wir unser Geld zurück verlangen können!!! Es geht ja schließlich um unser Geld, das ist denen egal!

Roland / Vor 4 Monaten

Das ist mehr als nachvollziehbar. Das ist jedem seine eigene Entscheidung inclusive der daraus entstehenden Folgen.