Spitzenpolitiker in Madrid und auf Mallorca treten Sommerurlaub an

| Mallorca |
Im balearischen Parlament passiert bis September nichts mehr.

Im balearischen Parlament passiert bis September nichts mehr.

Foto: Ultima Hora

In den kommenden Tagen verabschieden sich die wichtigsten Spitzenpolitiker der spanischen Zentralregierung und von Mallorca und den Nachbarinseln in den Sommerurlaub. Premierminister Pedro Sánchez hält sich vom Dienstag bis zum 11. August zunächst auf Lanzarote auf. Danach geht es in den Nationalpark "Doñana" in Andalusien.

Das Balearen-Parlament mit seinen 59 Abgeordneten bleibt gleich den ganzen Monat geschlossen.

Ungeachtet dessen wurde zumindest in Madrid vorgesorgt, wenn sich die Coronakrise wieder verschärfen sollte: Vizepräsidentin Carmen Calvo hält permanent Kontakt zum Corona-Komitee um Gesundheitsminister Salvador Illa. Sollte etwas Unerwartetes passieren, könnten so schnell Maßnahmen getroffen werden. Doch in den vergangenen Tage wurde von Regierungsseite mehrfach geäußert, dass die Situation ungeachtet von Ausbrüchen vor allem in Katalonien unter Kontrolle sei. (it)

Kommentar

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Majorcus / Vor etwa 1 Jahr

Manche meinen, man sollte Journalismus und Kommentare voneinander erkennbar trennen ... Jede Trennung setzt auch verschiedene Köpfe und Unabhänigigkeit voraus - wer ist bereit dafür zu bezahlen? @AFD-Michel: das ist eine Burqu: https://de.wikipedia.org/wiki/Burka - wenn Ihnen deutsche Medien nicht gefallen, dann lesen Sie eben österreichische oder schweizer - oder gar englischsprachige ... oder ...

Gunnar / Vor etwa 1 Jahr

Sollen die mal besser wegbleiben, Zeit zum Nachdenken.

Michel / Vor etwa 1 Jahr

@ medina mayurca Da muss ich Ihnen aber mal ganz gewaltig widersprechen, wenn ich MM mit den deutschen Mainstreammedien, die zu allem Übel auch noch zwangsgebührenfinanziert sind vergleiche, fühle ich mich hier mehr informiert und genau das ist die Aufgabe von Journalisten, in D wird von den öffentlichen Medien mehr und mehr vorgegeben, was man zu denken hat. Der lange Weg in die Gesinnungsdiktatur 🙋🏿‍♂️

Michel / Vor etwa 1 Jahr

Vorher habe sie noch was ganz Wichtiges geschafft 🤣, jetzt haben die sich auch ihren Urlaub verdient, hoffentlich mit Gesichtsburka, da erkennt man sie wenigsten nicht.

Spanien hat bei der EU-Kommission einen Kredit in Höhe von mehr als 20 Milliarden Euro zur Finanzierung von Kurzarbeit in der Corona-Krise beantragt. Die genaue Summe, die das Land bekommen werde, hänge auch davon ab, wieviel Geld andere EU-Länder beantragen, teilte das Wirtschaftsministerium in Madrid mit. Spanien hat bei der EU-Kommission einen Kredit in Höhe von mehr als 20 Milliarden Euro zur Finanzierung von Kurzarbeit in der Corona-Krise beantragt. Die genaue Summe, die das Land bekommen werde, hänge auch davon ab, wieviel Geld andere EU-Länder beantragen, teilte das Wirtschaftsministerium in Madrid mit.

bluelion / Vor etwa 1 Jahr

@medina mayurca, Stimme Ihnen zu 100% zu. Bei Teilen der Berichterstattung des MM hat man teilweise den Eindruck, daß der Leiter der Anzeigenabteilung die Feder führt. Kann ich auf Nachfrage an Hand einiger Beispiele belegen. Auf der anderen Seite wird nicht über die Corona Quarantäne eines Madrider (?) Urlaubers incl. Tross berichtet. Darüber mal verifizierte Fakten zu bekommen, ist sicherlich nicht uninteressant, oder nimmt man da Rücksicht auf die Anzeigenkunden.

medina mayurca / Vor etwa 1 Jahr

Warum sollte Herr Sanchez nicht in Urlaub gehen? Glauben Sie wirklich der Mann würde zu 100% Urlaub machen und würde nicht stetig in Kontakt mit Herrn Illa etc. stehen? Und was bitte soll der Satz: "Ungeachtet dessen wurde zumindest in Madrid vorgesorgt..." in diesem Zusammenhang gerade Madrid zu erwähnen ist schon etwas grotesk. Mir gefällt eine Berichterstattung, die zumindest des öfteren politisch eingefärbt ist rein gar nicht. Journalismus sollte reine Fakten liefern mehr nicht, er sollte nah dran sein sich aber nie einer Sache zu eigen machen. Schade, dass dies in Ihrem Haus nicht praktiziert wird.