Palma will Problemviertel mit EU-Coronamillionen aufhübschen

| | Mallorca |
Bürgermeister Hila im Stadtparlament.

Bürgermeister Hila im Stadtparlament.

Foto: Ultima Hora

Der Bürgermeister von Palma de Mallorca, José Hila, hat bereits genaue Vorstellungen davon, was er mit Geld aus dem EU-Coronafonds machen will. Man habe vor, diverse Projekte anzugehen, sagte der Sozialist am Donnerstag. Dafür brauche man 350 Millionen Euro.

Unter anderem will sich Hila um die Verbesserung der Infrastruktur im Problemviertel Camp Redó kümmern. Auch den in die Jahre gekommenen Parc de la Mar unterhalb der Kathedrale will er auf Vordermann bringen. Hinzu kommen sechs weitere Projekte, darunter die Veredelung des wie Camp Redó hauptsächlich von ärmeren Bürgern bewohnten Viertels Nou Llevant.

Um öffentliche Unternehmen zu retten, habe man ein Darlehen aufgenommen, fügte Hila hinzu. Zur Tilgung wäre ebenfalls ein Teil des Coronagelds aus Brüssel sinnvoll.

Die Corona-Hilfen der EU für Spanien haben ein Volumen von insgesamt 140 Milliarden Euro. (it)

Kommentar

Nutzungsbedingungen

Rechtlicher Hinweis

» Der Inhalt der Kommentare spiegelt die Meinung der Nutzer wider, nicht die von mallorcamagazin.com

» Es ist nicht erlaubt, Kommentare abzuschicken, die gegen das Gesetz verstoßen oder unangebrachte, beleidigende oder ehrverletzende Inhalte haben.

» mallorcamagazin.com behält es sich vor, unangemessene Kommentare zu löschen.

* Pflichtfelder

Ziegler Hans Georg / Vor etwa 11 Stunden

Ich verstehe die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr. Die EU ist ein Selbstbedienungsladen geworden, der uns bald um die Ohren fliegt. Hauptsache, weiterhin Mutti wählen. Steht doch alle auf und wählt diese unfähigen Politiker in Spanien, Frankreich und Deutschland ab.

Majorcus / Vor 5 Tage

Welchen Sinn macht es, eine Fassade aufzubauen, hinter der Bildungs--Ferne das eigentlich Problem ist? Mehr Lehrer, Hausaufgaben-Betreuung, Sozialarbeiter und Qualifizierung wären hilfreicher ... @Walter: Nicht krisenfeste Unternehmen müssen verschwinden - mit qualifizierten Menschen ist der Weg aus der Krise am schnellsten zu bewältigen!

pekett / Vor 5 Tage

Anstatt das Problemviertel mit EU-Coronamillionen auf zu hübschen sollte sich erst einmal mit dem Geld um die von Coronafolgen Arbeitslos gewordenen Menschen gekümmert werden. Anstatt mit dem Geld, was noch gar nicht geflossen ist zu Haushalten wird es schon zwecklos und sinnlos verpulvert. Wie sagt man so schön, von der Hand in den Mund und selbst das bekommen die oberen nicht hin. Und dann noch so schlau den Mist vorher breit zu treten. Da sträuben sich einem die restlichen Haare.

Kerstin / Vor 6 Tage

Unglaublich!!!! Finanzielle Hilfen für die Menschen hier wäre sehr viel sinnvoller!!! Denn sehr viele müssen hungern und können ihre Miete nicht bezahlen!!!!!

Walter / Vor 6 Tage

Die Inselregierung soll sich nicht am Geld der EU bedienen, um Stadtviertel aufzuhübschen, sondern muss samit den Unternehmern helfen, die wegen der Maßnahmen große Probleme haben und deren Existenz gefährdet ist! Ich fasse es nicht!

Carneval / Vor 7 Tage

So kann man es auch machen. Erst alles verkommen lassen, dann mit EU-Geld wieder herrichten. Danke an das CORONA-Virus,die Opfer und Geschädigten gehen leer aus.

Kerstin / Vor 7 Tage

Es sind noch nicht mal finanzielle Hilfen für die von der Pandemie betroffenen Menschen hier auf der Insel gezahlt wurden,da plant man so eine Sache!!?? Sehr viele Menschen hier haben wenig bis gar nichts zu Essen und wissen nicht wie sie ihre Miete zahlen sollen!!

#Klaus / Vor 7 Tage

Jetzt bekommt der Euro auch einen neuen Namen also Flug kostet 750 Corona

Westfale / Vor 7 Tage

Was hat der Großteil dieser Projekte mit Corona zu tun? Wie wird das Geld der Ecotasa ausgegeben? Wenn man bedenkt, dass der größte Teil der Subventionen aus DE kommt, kann man sich schwarz ärgern, denn wir haben hier auch erhebliche Probleme.

Mr. Mallorca / Vor 7 Tage

Für was die Corona Knete so alles herhalten muss - macht einen wütend und sprachlos für WAS der deutsche Michel zur Kasse gebeten wird!!!