Sánchez kündigt Milliardenhilfen für Tourismus auch auf Mallorca an

| Mallorca |

Foto: Camara de Diputados

Die spanische Zentralregierung will den coronabedingt schwer angeschlagenen Tourismus auf Mallorca mit 11 Milliarden Euro unter die Arme greifen. Das kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Mittwoch im Parlament in Madrid an.

Das Geld soll kleinen und größeren Unternehmen der Branche und Selbstständigen zugute kommen. Dadurch solle die Wirtschaft wieder in Schwung gebracht werden, so Sánchez. Man wolle nicht nur Arbeitsplätze und Firmen retten, sondern auch dazu beitragen, dass neue Unternehmen und Jobs geschaffen werden.

Sánchez äußerte zudem, dass man sich im Land derzeit am Anfang des Endes der Corona-Pandemie befinde. Es gehe darum, die Wirtschaft durchgreifend zu modernisieren. Der Tourismus ist die wichtigste Branche in Spanien, besonders auf Mallorca hängen davon zahlreiche Arbeitsplätze ab. (it)

Kommentar

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M. / Vor 8 Monaten

Ein Glück, dass die Troll-Verträge für FreeDOOFighter, AFD-Michel & FM Parker im April auslaufen - man, wird das schön! @FM Parker: Reagan war Schauspieler & Sánchez war Hochschullehrer für Wirtschaftswissenschaften ... - was qualifiziert Sie?

Don Miguel / Vor 8 Monaten

@Stefan Meier: Und Sie sollten berücksichtigen, dass die Kanaren fast doppelt so viele Einwohner haben wie die Balearen. Auch diese verreisen in der Regel mehrfach, häufig natürlich nur zum Festland, spottbillig aufgrund der Ermäßigung für Inselresidenten. Wenn Sie diese von den anderen Passagieren abziehen, besuchen netto mehr Touristen die Balearen als die Kanaren. Und der Residentialtourismus ist auf den Balearen wesentlich ausgeprägter als auf den Kanaren, wird aber wirtschaftlich nicht dargestellt, weil hier viel „unter der Hand“ läuft. Nach neuesten Schätzungen besitzen alleine ca. 130.000 Deutsche eine Immobilie auf Mallorca. Jetzt rechnen Sie mal hoch, wieviele Touristen alleine durch Besuche von deren Freunde und Verwandten hierhin kommen.

Don Miguel / Vor 8 Monaten

@Stefan Meier: Auch wenn Ihnen mein Ton nicht gefällt, werden Ihre Kommentare dadurch nicht richtiger. Die touristische Kraft der Balearen ist z. B. in Bezug auf die Wirtschaftskraft pro Einwohner wesentlich höher als beispielsweise der Kanaren. Die Kanaren haben ca. 2.176.000 Einwohner, die Balearen ca. 1.160.000. Schauen Sie sich auch mal die Zahl der Flugpassagiere an (2019): Auf 5 Flughäfen der Kanaren (Las Palmas, Tenerife Sur, Tenerife Norte, Fuerteventura, Lanzarote) wurden 43.198.077 Passagiere abgefertigt, auf den 3 Balearen-Flughäfen Palma, Ibiza und Mahon 41.371.793 Passagiere. Und das, obwohl die Balearen nur 7 Monate Hauptsaison haben.

Michel / Vor 8 Monaten

@ Roland

Es gibt trotzdem genug Leute, die es sich sowohl leisten könnten, als auch wollen, aber nicht zu den Konditionen. Dann kommt es auch noch darauf an, wer sich die Temperaturen im Sommer auf Mallorca antuen will, für mich kommt z.B. rund ums Mittelmeer nur Frühjahr und Herbst in Frage und das sind meist genau die Leute, die auch Geld dort lassen.

Warten wir‘s ab 😉

Roland / Vor 8 Monaten

Auf Mallorca ist gesinnungsmäßig viel zerstört worden. Wenn die Touristeneinnahmen nicht mehr richtig anlaufen, dann nutzen auch Geldspritzen irgend wann einmal nicht mehr viel. Die Eieruhr tickt. Auch in DE wird es schwer sein, sich vom finanziellen Schaden zu erholen - der noch gar nicht absehbar ist. Wo die Reise noch hingeht, weiss keiner so recht. Die Leute in DE werden andere Prioritäten haben, als real über Urlaubsreisen nachzudenken - oder gar zu buchen.

Stefan Meier / Vor 8 Monaten

@Don Miguel Leider nicht. Schaue auf de.statista.com. Einnahmen Mallorca 12 Mrd. auf den Kanaren aber 16 Mrd. Katalonien 14 Mrd. Alleine Barcelona hatte 2019 12 Millionen Touristen. Bitte einen anderen Ton, ja! Mallorca ist in Bezug auf Katalonien, Valencia und Andalusien halt klein. Andalusien hat dann noch das Hinterland mit Sevilla und Granada. Valencia die großen Küstenorte mit Benidorm, Calpe und Alicante.

Pedro / Vor 8 Monaten

da ich nicht mehr an den Weihnachtsmann und den Osterhase glaube, glaube ich auch nicht das einem der Staat etwas schenkt -wer ist der Staat eigentlich - das ist letztlich das Volk - also wird man das was man vermeindlich "geschenkt" bekommt mit Steuern in den kommenden Jahren wieder zurückzahlen müssen und wenn man Pleite ist dann kann man nichts zurückzahlen - dann wird so was abgeschrieben, und es zahlen die die noch nicht Pleite sind.

FM Parker / Vor 8 Monaten

„Die zwölf furchterregendsten Wörter der englischen Sprache sind: Hi, ich bin von der Regierung und komme, um Ihnen zu helfen!“ ―Ronald Reagan

Don Miguel / Vor 8 Monaten

@Stefan Meier: Sie schreiben absoluten Blödsinn. Mallorca alleine hat fast so viele Touristen wie alle Kanaren zusammen. Und ihr Valencia ist im Vergleich ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte. Auch ganz Andalusien hat weniger Touristen als die Balearen. Und wieso ist Mallorca klein? Es ist die mit Abstand größte spanische Insel, so groß wie Teneriffa und Fuerteventura zusammen, die beiden größten Kanaren.

Markus Eder / Vor 8 Monaten

Schon Ludwig Erhard wußte "Wirtschaft besteht zu 50 Prozent aus Psychologie". Sprich, man muss die Wirtschaftsteilnehmer in gute Stimmung versetzen um sie zu konstruktiver wirtschaftlichen Verhaltensweise wie Investitionen und Konsum zu ermutigen. Auch die Ankündigung von Milliardenhilfen für Mallorca durch den spanischen Ministerpräsidenten Sanchez ist so zu verstehen. Er will den Durchhaltewillen der balearischen Wirtschaftsunternehmen stärken. denn die 11 Milliarden wird Sanchez erst überweisen können, wenn das Geld aus dem European Recovery Funds im letzten Quartal 2021 frühestens fliessen wird. Dann aber werden ein Großteil der balearischen Unternehmen schon insolvent gegangen sein.