Namen der enteigneten Unternehmen auf Mallorca sind öffentlich

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Auf Mallorca fehlen viele bezahlbare Wohnungen.

Auf Mallorca fehlen viele bezahlbare Wohnungen.

Foto: Teresa Ayuga

Am Mittwoch wurde bekannt, dass die Balearen-Regierung einige Firmen enteignet und die Verfügungsgewalt über 56 seit langem leerstehenden Wohnungen, darunter 27 auf Mallorca, übernommen hat. Jetzt ist für jedermann nachlesbar, wer die Enteigneten sind. Die Namen wurden am Donnerstag im Boib, dem Amtsblatt der Balearen veröffentlicht.

Es handelt sich bei den Betroffenen um Investmentfonds, Immobilienunternehmen und Banken (Bankia, Sabadell, BBVA).

Wo genau sich die Wohnungen auf Mallorca befinden, darüber gibt der Boib ebenfalls Auskunft: Palma (11), Inca (11), Llucmajor (2), Manacor (2) y Calvià (1).

In den ungenutzten Wohnungen sollen Bedürftige ein neues Zuhause finden. Von der Opposition wurde die Aktion scharf kritisiert.

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Michel / Vor 1 Monat

@ Jupiter

Sinnlos einem durchgeknattert Linksradikalen was von Eigentum zu erklären und ich beziehe mich hier auf redlich erworbenes, Die leben nach dem Motto was dir gehört, gehört auch mir und was mir gehört, geht dich noch lange nix an, so sind‘s halt unsere „Wahrheitsfanatiker“.

Stefan Meier / Vor 1 Monat

@Jupiter Kannst gegen entsprechende Arbeitsleistung im Gästezimmer nächtigen. Wir suchen noch einen Hauswirtschafter. Es ging nicht um Absatz 2 sondern um Absatz 3.

GünterW / Vor 1 Monat

Das ist ja keine Enteignung! Die Balearen-Regierung übernimmt zeitlich begrenzt die Verfügungsgewalt der Wohnungen. In Deutschland können das die Kommunen auch machen.

M. / Vor 1 Monat

@Jupiter: Hätten sie bessere juristische Kenntnisse, dann würden Sie wissen, dass dieses "soll" nahezu immer in der Rechtsprechung wie ein "MUSS", nicht einem "Kann" interpretiert wird. Lesen Sie mal bei a) Bonner Kommentar, b) Mangoldt–Klein–Starck oder c) Hamann–Lenz nach ..

Jupiter / Vor 1 Monat

Art 14 GG Abs 2. Bestimmt dass Eigentum verpflichtet. Bitte auch immer den Satz danach mitzitieren: Sein Gebrauch soll(!) dem Gemeinwohl dienen. Das heißt nämlich nicht, dass es muss! Gäbe es diesen Satz nicht, könnte sich jeder wahllos an fremden Eigentum bedienen. Würde ich glattweg bei Herrn Meier Einlass in seine Wohnung fordern.

M. / Vor 1 Monat

Sehr gut, wenn bekannt wird, wer sich hier so anti-sozial verhält ! Man sollte mit diesen Unternehmen keine Geschäfte machen.

Hans Georg Ziegler / Vor 1 Monat

Warte jetzt nur, was die EU - Kommission dazu sagt. So etwas gibt es noch nicht einmal auf Kuba. Die Sozialisten zeigen immer mehr ihre hässliche Fratze. Wann sind die ersten privaten Eigentümer dran, die ihre Immobilien nur temporär benutzen?

Stefan Meier / Vor 1 Monat

@Roland Auch in Deutschland. Artikel 14 GG.

Roland / Vor 1 Monat

Und so etwas ist in Spanien rechtlich durchsetzbar? Sehr erstaunlich.

Stefan Meier / Vor 1 Monat

An den Pranger stellen ist gut.