Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. | Bundesgesundheitsministerium

Wer ab Donnerstag von der nicht als Corona-Risikogebiet geltenden Insel Mallorca nach Deutschland einreist, muss weiterhin ein negatives Testergebnis vorzeigen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte am Mittwoch nach der Verabschiedung einer neuen Einreiseverordnung durch das Kabinett, dass für Flugreisen nach wie vor die Testpflicht gelte, und zwar unabhängig davon, wie das Gebiet eingestuft sei.

Das negative Ergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein und muss bereits vor dem Einsteigen ins Flugzeug präsentiert werden. Ausgenommen von der Testpflicht sind aber Personen, die bereits vollständig geimpft wurden oder nachweisen können, sich von einer Corona-Krankheit erholt zu haben.

Die Testpflicht auch für Nichtrisikogebiete war am 30. März anlässlich der Osterferien eingeführt worden und läuft in der Nacht zum Donnerstag aus. Damals hatten etwa 40.000 Bundesbürger ihren Urlaub auf der risikofreien Insel verbracht. Politiker hatten von Reisen abgeraten, obwohl die Insel bereits damals eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 Fällen auf 100.000 Einwohner hatte.

Zuzüglich zum negativen Test-Ergebnis für Deutschland muss auch weiterhin bei der Einreise im Flughafen von Mallorca ein negatives PCR-Testergebnis vorgezeigt werden.