Erste Flüchtlingsfrau aus Afghanistan auf Mallorca eingetroffen

| Mallorca |
In diesem Gebäude in S'Arenal könnten Flüchtlinge unterkommen.

In diesem Gebäude in S'Arenal könnten Flüchtlinge unterkommen.

Foto: Ultima Hora

Die erste geflüchtete Frau aus Afghanistan hat am Dienstag Mallorca erreicht. Sie befindet sich in einem für diese Menschen bereitgestellten Gebäude, wie die balearische Sozialministerin Fina Santiago am Dienstag mitteilte. Erwartet werden noch 32 weitere Flüchtlinge aus dem von den radikalislamischen Taliban eroberten Land, es handelt sich offiziellen Angaben zufolge vor allem um Familien mit Kindern.

Die Afghanen waren in den vergangenen Tagen von Kabul zunächst in Militärmaschinen in die Arabischen Emirate geflogen worden. Dann ging es in Flugzeugen der auf Mallorca heimischen Fluggesellschaft Air Europa zum Luftwaffenstützpunkt Torrejón bei Madrid.

Die Taliban hatten die Hauptstadt Kabul am Sonntag, 15. August, überraschend eingenommen. Daraufhin kam es am dortigen Flughafen tagelang zu chaotischen Szenen. Menschen wurden nicht nur von Spanien, sondern hauptsächlich von den USA und Deutschland ausgeflogen.

Kommentar

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich registrieren lassen und eingeloggt sein.

* Pflichtfelder

Hans Georg Ziegler / Vor 25 Tage

L Althaus. Ist doch jetzt nur ein Antesten. Die Million kommt noch.

wala / Vor 26 Tage

@L.Althaus

Zu Ihnen nach Hause?

Hans Georg Ziegler / Vor 26 Tage

Problem ist: Diese illegalen Einreisen sind doch von Politik und Gutmenschen gewollt. Österreich hat bereits gemeldet, keinen einzigen Afghanen aufzunehmen. Richtig so. Die EU wird an diesem Schwachsinn auseinander brechen. Da wir in einer Demokratie leben, sollten wir den Gutmenschen die neuen Bürgern in Ihren Wohnungen und Häusern transferieren. Das wäre ein Zeichen der Nächstenliebe.

Cubay / Vor 26 Tage

Gegen eine Aufnahme von gefährdeten Familien ist nun wirklich nichts einzuwenden. Vielmehr sollte die EU wesentlich besser auf ihre Außengrenzen achten. Illegale "Transfers" von Nordafrika sowie seit einiger Zeit auch Grenzübertritte via Belarus sollten unterbunden werden.

L. Althaus / Vor 26 Tage

Wieso nur eine?! 1 Million wäre viel besser gewesen! Fliegt sie ein!