Pedro Sánchez strebt jetzt Impfquote von 90 Prozent an

| Mallorca |
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez.

Foto: Moncloa-Palast

Um bei der anhaltenden Corona-Pandemie ganz sicherzugehen, peilt die spanische Zentralregierung jetzt das Ziel an, mindestens 90 Prozent der Bevölkerung zu impfen. Damit könne die Herdenimmunität noch sicherer gemacht werden, sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Donnerstag. Die Impfquote liegt derzeit bei 70,9 Prozent.

Der sozialistische Politiker äußerte sich in Guadalajara in Begleitung der ersten Geimpften Spanien, der 97-jährigen Rentnerin Araceli Hidalgo. Die Kampagne hatte am 27. Dezember 2020 begonnen. Auch die widerstrebendsten Bürger müssten vom Sinn der Impfung überzeugt werden, so Sánchez.

In der Vergangenheit hatten Experten wiederholt geäußert, dass oberhalb von 70 Prozent geschützter Personen die Herdenimmunität schon erreicht sei. Von dieser spricht man, wenn eine Gruppe von Personen oder Tieren davor geschützt ist, dass aus der Infektion von wenigen die Ansteckung von vielen weiteren resultiert.

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